Archiv für März, 2010

Ein kleiner Podcast-Leitfaden Teil 1

Posted in Allgemeines, Podcast on März 30, 2010 by Lorenz

Da ich mittlerweile bald 6 Jahre an der Podcastszene teilhabe und davon 2 Jahre lang aktiv hab ich doch ein bisschen Erfahrung, diese will ich jetzt in dieser Artikelserie an andere (zukünftige) Podcaster weitergeben und hoffe, dass ihr was davon habt. Der ganze Artikel wird in zwei Teile geteilt, der jetzt vorliegende beschäftigt sich mit dem Entstehen, der nächste beschäftigt sich mit der Post-Production und dem Veröffentlichen.

Grundsätzlich braucht ihr eines, eine gute IDEE. Wenn ihr einen Podcast machen wollt, habt ihr in der Regel schon eine aber trotzdem, ohne Idee wird die beste Technik und die besten Moderatoren nichts als langweilige Typen. Ihr wollt einen Podcast machen, habt aber keine Idee? Dann schaut euch bei diversen Formaten um. Das erste Jahr war nichts anderes als der Ifanboy Podcast auf deutsch. Das funktioniert gut und macht Spaß, eine exakte Kopie sollte es aber nicht sein.
Nach der Idee solltet ihr euch ein KONZEPT basteln. Während die IDEE den Inhalt betrifft, ist das KONZEPT für die formalen Aspekte wichtig. Wie oft soll er erscheinen, habt ihr einen Partner oder redet ihr alleine, wielange soll er werden. Alles Fragen, die in eurem Konzept stehen sollten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal besser ist, sowohl Inhalt als auch Konzept etwas zu genau herauszuarbeiten nur um sie dann während der Arbeit zu verändern. Davor sollte man sich auch nicht scheuen, denn in der Theorie schaut manches besser aus, als es in der Praxis dann wirklich ist und wiederum sind manche Sachen, die ihr bei der Planung belächelt dann super. Also schreibt euch in diesem Stadium jede einzelne Idee auf, sie kann im späteren Verlauf nützlicher sein, als Anfangs erwartet.

Jetzt habt ihr die Planung abgeschlossen, bei mir dauerte die Planung für die erste Staffel ca. 6 Monate, bei der zweiten Staffel ebenfalls, der große Unterschied kam dann in den weiteren Schritten, da das dann nur noch reine Routine ist.

Als nächstes kommt das EQUIPMENT: Das ist eigentlich der teuerste Punkt, daher sollte er nach der Planung gleich als nächstes kommen. Hier kann man sich nämlich wirklich austoben. Manche benutzen ein Diktiergerät um 20€ und laden dann die Folge auf den PC, manche machen es direkt am PC mittels Headset um 5€ und andere kaufen sich um 1500€ eine kleine Studioausrüstung. Wie ihr es macht, wichtig ist, dass ihr euch mit dem was ihr habt auskennt. Nichts ist peinlicher als eine durch einen blöden Fehler gelöschte Folge. Ist mir zB schon passiert, aber auch Profis. Lernt also das Aufnahmegerät kennen, das Programm wo ihr dann eure Aufnahme bearbeitet und macht ein paar Probeaufnahmen. Zum Programm: bei Mac empfehle ich das schon vorinstallierte GarageBand, bei Windows Audacity. Beide schon verwendet und sind einfach das beste am Markt. GB hat übrigens einige speziellen Features nur für Podcaster, da findet man immer wieder neue Sachen zur Optimierung des Sounds.
Nach diesem Schritt kommt dann das Kernstück die AUFNAHME, grundsätzlich hat hier eigentlich jeder Podcaster einen eigenen Stil. Wenn ihr mit Partner aufnehmt ist es eigentlich grunsätzlich leichter als alleine, dafür habt ihr alleine mehr Kontrolle. Essen ist mMn als Hörer störend, wenn man schmatzt und redet, daher am besten vermeiden, wenns nicht anders geht, dann aber bitte den Mund halten. (Ich sehe das als Unart an, denn die Aufnahme dauert ja nicht solange, dass man vor Hunger sterben würde), trinken hingegen ist in Ordnung, sonst bekommt man einen trockenen Hals und außerdem hält man da naturgemäß eher den Mund.

Helft der Comiclounge in dem ihr sie weiterempfehlt!!!!

Posted in Allgemeines on März 30, 2010 by Lorenz

Wenn ihr den Podcast und die Artikel mögt, dann bitte empfehlt sie weiter. Gerade der Podcast ist sehr viel Arbeit und da würde ich mich doch auf neue Hörer freuen. Also danke im Voraus

Holzauges Comiclounge der Podcast II

Posted in Podcast on März 29, 2010 by Lorenz

Die Themen:

Flash Rebirth, Vertigo und Bleach
Fallout 3 und Eternals Sonata
Projekt 30 und last fm

hier zu hören

Adventure Comics #8

Posted in Allgemeines on März 19, 2010 by Lorenz

So wir schließen nahtlos an das Review von gestern an, denn Adventure Comics ist der direkte Nachfolger. Wer sich noch erinnert (wer nicht soll bitte das Review von Superman #697 nochmal lesen), es war ein Totalausfall. Kann sich Adventure Comics dagegen behaupten und rettet die Nummer 8 nocheinmal das jetzt schon sehr schale Gefühl, dass ich wegen Last Stand habe?

JA, AC ist auf ganzer Linie besser als Superman #697. Sogar der Robinson Part war in Ordnung. Das Heft ist in der Geschichte aufgeteilt, wir sehen ein bisschen Legion, ein bisschen Mon-El und Connor und ein bisschen was von den Protagonisten von Action Comics, den Teil hab ich aber überlesen, sonst hätte ich wieder Wut im Bauch gehabt. Vorallem die Zeichnungen waren wirklich schön, daher kann man Adventure Comics ohne weiters lesen und sich auf Last Stand freuen.

Superman #697

Posted in DC, Review on März 18, 2010 by Lorenz

Das wird ein wohl sehr sehr kurzes Review. Grund…. die Story ist schlecht. Ich hab mir das Ding gekauft, weil ich zu Last Stand of New Krypton wiedereinsteigen wollte. Nun, war ein großer Fehler. Keine Ahnung was sich Robinson eigentlich so denkt, ich meine Morrison schreibt wirr, aber gegen die letzten Hefte die ich von Robinson gelesen habe ist Morrison ja ein Kinderbuchautor, so klar formuliert er seine Sachen. Ich hab das Gefühl, das Robinson so arbeitet: „Er hat eine gute Idee, die präsentiert er, alle lieben sie. Man fragt ob er die Idee schon fertig gedacht hat, er sagt:Nein, aber das kommt noch. Dann beginnt er zu schreiben und vergisst auf die Idee und schreibt bis zum Ende, wobei er selber nicht mehr weiß um was es geht.“ Ich kann mir das nur so erklären, weil sowohl Justice League Cry for Justice als auch World of New Krypton und hier jetzt auch Superman am Anfang sehr gut durchdacht wurden, dann irgendwann einen kompletten Richtungswechsel hatten, der in Chaos endete.
Hier kommt aber noch das Artwork hinzu. Warum wechselt Mon-Els Cape plötzlich die Farbe. Am Anfang des Hefts ist es gold, dann beginnt Mon-El sich in die Lüfte zu heben und es ist plötzlich blau. Bitte, wenn das ein Film wäre, dann wäre der Regisseur ein gewisser Ed Wood. Das ist einfach schlecht, weil handwerklich nicht gut. Ich habe außerdem noch nie ein so schlechtes T-Shirt an Connor Kent gesehen. Anstatt in einem satten schwarz mit kräftigen Rot ein grau mit Pastelrot. Das schaut schlecht aus und wirft kein gutes Licht auf den Coloristen, der ironischerweise Blond heißt, denn in Wahrheit ist dieses Heft ein einziger Blondinenwitz. Wenn wenigstens der Zeichner gut wäre, aber der zeichnet, als wäre er frisch von der High School und hat bisher nur seine Hefte vollgeschmiert.

Nein sorry, dieses Heft ist ein Totalausfall und sollte eigentlich auf einer Sondermülldeponie ganz hinten bei dem Atommüll liegen. Lasst bitte die Finger davon.

Projekt 30: Zusammenfassung 1. Tag

Posted in Allgemeines on März 17, 2010 by Lorenz

Also, heute und morgen bekomme ich noch Sachen von amazon, die sind aber schon länger bestellt und waren 1. entweder nicht verfügbar oder 2. von einem marketplace-Menschen und der hat sich Zeit gelassen und abgebucht war auch schon beides, also nichts schlimmes.

Ausgegeben habe ich 0€, vorallem deshalb weil ich noch Essen zuhause hatte und daher nichts gebraucht habe. Ich hab mir übrigens auf meinen Iphone einen Notizzettel geschrieben, wo steht wieviel Geld ich ausgegeben habe und wofür, es gibt zwar auch anscheinend Programme dafür, die kosten aber alle was und wenn ich es gratis in einer excel Tabelle machen kann, warum sollte ich da etwas dafür zahlen.

Gelesen habe ich im Übrigen einen Manga, von dem kommt demnächst auch ein Review und so wirds jetzt locker die nächsten 29 Tage gehen.

Beasts of Burden

Posted in Indie, Review on März 17, 2010 by Lorenz

Diese vierteilige Mini ist jetzt schon ein paar Monate alt,aber aus diversen Gründen habe ich erst jetzt wirklich Lust ein Review zu schreiben. Aus diesem Grund bespreche ich in diesem Artikel die ganze Mini.

Der Aufhänger dieser Mini war meiner Meinung nach bei den Preview so großartig, dass ich mir die Mini geholt habe. Wie sehr ich das im Laufe der Hefte bereut habe erfahrt ihr nun hier. Beginnen wir nun mit dem Aufhänger: Die Idee ist einfach und ziemlich ausgeklügelt. Ein paar Tiere erleben unheimliche Erlebnisse und lösen sie dann in typischer Akte X Manier. Das ganze hat aber gleichzeitig einen H.P. Lovecraft Touch, weshalb ich mich irgendwie doch angesprochen fühlte. Das Problem ist, dass der Aufhänger keinesfalls vier Hefte trägt. Das erste war gut, nichts besonderes unter den vielen Comics, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, aber auch kein kompletter Reinfall. Lesenswert, richtig übel wirds erst ab der 2. Geschichte. Einfach weils unlogisch bis zum geht nicht mehr wird. Kleine Zusammenfassung: Die Gang versucht zwei Welpen zu finden, ihre Spur endet an einem kleinen Weiler im Wald, sie beschwören die Geister der Welpen, diese zerfleischen den Hundemörder indem sie in die Körper von anderen Hunden eindringen und die Mutter die, die Suche veranlasst hat stürzt sich in den Weiler. So weit so gut, jetzt beginnt der Mist. Ein Panel zeigt dann einen Zeitungsausschnitt: Was erwartet würde man sich erwarten, wenn man einen Jungen zerfleischt in seinem Zimmer vorfindet, umgeben von lauter Hundeknochen? Ich würde mir erwarten: „Junge in seinem Zimmer zerfleischt und umgeben von Hundeknochen vorgefunden“, was erwartet sich Evan Dorkin, der Autor, in seiner unglaublichen Tierliebe…. „Verschwundene Hunde haben etwas mit dem Tod des Jungen zutun“ Ok, nichtmal in der NÖN ist das Verschwinden von Hunden eine Meldung wert. Ist jetzt vielleicht nicht wichtig, zerstört aber den Suspense, der sich in der Ausgabe aufgebaut hat innerhalb von Sekunden.
Ausgabe 3 ist meiner Meinung nach unlesbar, weil langweilig ohne Ende und Ausgabe 4 ist zwar wieder einen Ticken besser,aber in Wahrheit auch nichts, worauf man stolz sein könnte. Und das nicht zuletzt, weil es Dorkin schafft in vier Heften viermal die gleiche Geschichte zu schreiben, die über das Schema F nicht hinaus kommt. Ein paar kurze Witzdialoge, irgendjemand der Hilfe braucht, eine Gefahr die nicht umschrieben werden kann und dann die Rettung durch die Beast of Burden. Das Ende hat dann immer diesen moralischen Unterton.
Was mir gut gefallen hat, war das Artwork, vorallem weil Jill Thompson eine gute Mischung aus Details und Stilisierung beherrscht. Das ist einfach toll.

Ansonsten keine Empfehlung, anfangs wusste ich nicht, ob die Erwartungshaltung zu hoch war, aber jetzt mit ein bisschen Abstand und einem zweiten Anlauf weiß ich, dass es einfach keine gute Serie ist. Schade drum, aber Jill Thompson sollte man im Auge behalten, großes Talent.