Auf Wiedersehen, Projekt Comiclounge ist beendet

Posted in Allgemeines on August 17, 2010 by Lorenz

Nach etwas mehr als 2 Jahren beende ich hiermit sowohl den Blog als auch den Podcast. Auch die anderen Blogs werden beendet. Ich habe es mit austrofrenchie abgesprochen, ich bin jetzt gerade dabei ein neues Projekt zu starten, dieses ist aber noch absolut in der Planungsphase, daher sag ich jetzt nix darüber, sobald diese Phase beendet wurde werde ich es bei twitter bekannt gegeben.

Holzauges Comiclounge der Podcast IV

Posted in Podcast on Juni 5, 2010 by Lorenz

Themen

Bakuman, Reborn, 20th Century Boys ein paar US Comics
Rockstar Vienna
raptr und ein langes Feedback

Viel Spaß beim hören

hier direkt hören

ANKÜNDIGUNG: Ab 1.10 wird aus Holzauges Comiclounge….. Holzauges Lounge

Posted in Allgemeines on August 25, 2010 by Lorenz

Dies ist die allerletzte Artikel den ich auf diesem Blog schreibe. Denn ab 1.10 werde ich unter www.holzauges-lounge.at posten. Bisher ist natürlich alles noch nicht fertig, weder der Webspace ist gekauft, noch das Design usw. Aber es ist im Kommen, ich arbeite im Moment fleissig vor, immerhin soll der Blog ja mit Leben gefüllt sein.

Genaueres erfährt ihr dann auch dort im ersten Artikel.

Es war hier eine sehr schöne Zeit, doch ich denke durch diese Entwicklung werdet sowohl ihr als auch ich mehr von mir haben.

Spider-Man Hors Série 31# Part I: Dark Reign: Mr Negative

Posted in Allgemeines on Juli 30, 2010 by austrofrenchie

Spider-Man Hors Série ist die Sonderbandreihe für Spider-Man. So etwas gibt es in Deutschland auch für die X-Men. Hier werden komplette Minis oder mehrere One-Shots aus dem Spider-Man Umfeld veröffentlicht. Ich habe mich dazu entschieden, die Review in zwei Teile zu gliedern, weil hier drinnen auch zwei Mini-Serien beinhaltet sind. Also nun zur ersten, Dark Reign: Mister Negative.Mister Negative ist der Schurke aus der Spider-Man Story, mit der ich damals nach BND ausgestiegen bin. Allerdings nicht, weil ich die Figur mies fand, auch nicht nur wegen dem doofen BND, sondern weil mir damals ein Comicverbot erteilt wurde. Als Figur fand ich ihn allerdings sehr cool, alleine weil ich die Ying/Yang Idee an der Figur und ihr Design so mag.

Und diese Mini hat mir auch sehr viel Spass gemacht. Zur Story: auch hier ist Hood der Bösewicht. Er kontrolliert nun im Dark Reign das kriminelle Geschehen in New York, abgesehen von Chinatown, hier hat noch immer Mister Negative das Sagen. Das sorgt natürlich für Konfliktpotenzial.

Nebenbei versucht Betty Brant, Peter Parkers erste Jugendliebe und Journalistin, etwas über Martin Li, Philantrop und Geschäftsmann, in Erfahrung zu bringen. Niemand ahnt, das er und Mr. Negative ein und die selbe Person sind. Deswegen auch Ying und Yang. Nur wieso er diese Thematik gewählt hat, ist mir nicht ganz klar. Er sagt, in einem tollen Dialog mit Betty Brant er fände (ich bin eine Niete im Konjunktiv), die „Gleichgewichtsphilosophie“ schön. Aha.

Dieser Mini ist alles gelungen, was sie erreichen wollte: der Charakter Mister Negative hat mich nun vollends überzeugt, und ich wurde von der Action gut unterhalten.

Allerdings gehen hier, wie auch beim Punisher, die B-Superschurken ziemlich unter. Und die Geschichte ist auch nichts besonderes, auch wenn ich dieses Argument hasse. Ich würde sagen die Story ist einfach grundsolide. Zudem ist Spider-Mans Auftritt in diesem Comic total unnötig, auch wenn er zeigt, wie mächtig Mr Negative wirklich ist.

Dark Reign als Status Quo fand ich sehr interessant. Hier wird das Potenzial ausgenützt und die Idee der Story ist echt gut. Norman Osborn hat ein tolle Szene mit einer kleinen George Bush-Anspielung. Bei Hood ergeht es mir wie den meisten: meh. Total austauschbar und langweilig. Dennoch finde ich, das der Autor Zeb Wells hier seine Möglichkeiten und Vorraussetzungen perfekt genützt.

Die Zeichnungen von Gianluca Gugliotta zeigen Potenzial, schwanken aber sehr. Sein „verschwurbelter“ Stil gefällt mir, aber einige Panels verhaut er ziemlich. Einzig im Kampf zwischen Hood und Negative hat er mich begeistert, das lag aber auch an der Szene selbst.

Flüssige, spassige Mini zu einem interessanten Charakter. 7/10

Die Ultimativen X-Men 41

Posted in Allgemeines on Juli 29, 2010 by austrofrenchie

Und weiter gehts mit meinem kleinen UXM-Marathon.

Drama, Baby! Cyclops ist schwer deprimiert, weil seine Herzallerliebste Jean Grey a.k.a Marvel Girl vom mysteriösen Bösewicht aus der Zukunft, Cable, entführt wurde. Cyclops wird hier total überzogen emotional dargestellt, was sich auch durch das ganze Heft zieht, und leicht lächerlich wirkt.

Schnell wird Cable von seinem Kollegen aus der Zukunft, Bishop, aufgespürt, und sofort machen sich die X-Men (minus Cyclops und Professor X) auf den Weg, Jean zurückholen.

Als die X-Men dort eintreffen, passiert sofort etwas recht heftiges, hier sieht man wieder dass Kirkman von Erik Larsen beeinflusst wurde, wie er soweit ich mich recht entsinne mal gesagt hat, da plaudern die Muties auf der einen Seite noch, da blättet man um und BUM! Rogue wird der Arm von Domino, der Leiterin des von Cable angeheuerten Six Packs, abgeschossen. Wie es scheint mit tragischen Folgen, trotz der absorbierten Selbstheilungskräfte Wolverines kommt der Spruch „Es geht nicht schnell genug… Ich… Ich spüre den Tod

Ein paar Seiten später gehts ihr übrigens wieder gut. Eine total unnötige und überdramatisierte Szene, wohl nur um zu zeigen wie badass das Six Pack ist. Die erweisen sich auch als würdige Gegner, sie machens den X-Men nicht leicht. Eine nette Prügelszenen folgt, bevor wieder ins Institut gewechselt wird, wo Cyclops Xavier drängt, einzugreifen. Verdammt, der soll wirklich krampfhaft unsympathisch rüberkommen. Das schafft Kirkman auch, Cyclops nervt mich. Übrigens offenbart Xavier ihm aus heiteren Himmel, dass er Jean liebt. Und damit zum nächsten Heft.

Da wird noch heftig gekämpft. Eine Sache die mich ein bisschen verwirrt und verärgert hat, möchte ich noch erwähnen. Im ersten Heft greift Wolverine Domino wütend an. Sie schiesst ihn um, und meint sie hätte wohl jetzt die Sturmspitze umgenietet, doch hier kommentiert Hammer Wolverine mit „keine Ahnung wer du bist“. Das fand ich sagenhaft dämmlich und ist auch ein Patzer, der einfach nicht passieren darf. Auch seltsam, dass Cable jetzt einfach auch mitten im Geschehen ist.

Ach und Cyclops ist immer noch unglaublich nervig. Es gibt noch einen schockierenden Twist und ein noch schockierenderes Ende, was ziemliche Veränderungen für die X-Men verspricht, sowie Potenzial für gute Stories.

Das Artwork von Yanick Paquette in der ersten US-Ausgabe ist gut, nicht sehr aufregend aber gut. Das Six Pack sieht schön grimmig aus und er zeichnet Gesichter, die „anders“ aussehen, allerdings positiv „anders“. Die Zeichnungen im zweiten Heft sind von Ben Oliver, der wiederrum ist gar nicht gut, was aber auch an der sterilen Koloration von Jason Keith liegt, und den seltsam verwendeten Speedlines.

Ein gutes und unterhaltsames Heft, mit Luft nach oben: 6,5/10

Übrigens gibt es am Ende noch Leserbriefe, für die ich 0,5 dazugerechnet habe.

Song des Tages: Torch und Toni L/ Wir waren mal Stars

Posted in Allgemeines on Juli 28, 2010 by austrofrenchie

Cyberforce 11

Posted in Allgemeines on Juli 28, 2010 by austrofrenchie

Neben zwei weiteren Marvel Trades und ein paar Spider-Man Nachdrucken, habe ich mir hier in Frankreich gekauft habe, habe ich mir auch einen ganzen Haufen voller alter Image-Comics besorgt. So welche mit Titten und Klopperei und so. Ich hab einfach ein Faible für die Dinger.

Aber nun zu Cyberforce 11. Eigentlich verhält es sich mit diesem Heft wie mit allen Comic dieser Art, die ich lese: ich kann daran kein einziges gutes Haar lassen, aber ich fühle mich jedes Mal gut unterhalten. Cyberforce ist aber ein ganz eigenes Kuriosum.

Cyberforce ist ein ganz übler X-Men Abklatsch, haben aber noch miesere Kostüme, Frisuren und die Stories sind noch schlechter. Ein Grund für mich sie zu mögen. Ich liebe schlechte Charaktere.

Denen wird auch ständig versucht Tiefe zu geben, mit Selbstzweifeln und Fehlern. In Action arbeitet das Team nicht gut zusammen, worauf auch der Fokus gelegt wird. Soap gibts auch. X-Men Rezeptur halt.

In dieser Ausgabe werden ein bisschen die Hintergründe zu Cyberforce beleuchtet, was an und für sich ganz interessant ist. Der böse Hauptgegner wiederrum ist etwas langweilig und einseitig, wie diese ganze Serie an sich.

Die Zeichnungen stammen von David Finch. Das Heft hat übrigens auch so um die 15 Inker. Finch ist korrekt, auch wenn manche Perspektiven schlecht gewählt sind und kein richtiger Lesefluss zwischen den Bildern erzeugt wird. Irgendwie wird auch auf Splashpages verzichtet, wie sie für solche Comics üblich sind. Finde ich schade. Ehrlich. Bunt ist es auch nicht. Es gibt auch keine allzu seltsame Körperhaltung seltens der Damen. Noch ein Minuspunkt😉. Inspiriert ist Finch aber deutlich von Silvestri.

Und nun zur Werbung, von der es leider sehr wenig gibt. Es gibt eine Aboseite, wo man zwei mal Spawn zu verschiedenen Preisen und Erscheinungsrhytmus abonnieren kann. Sonst kann man noch Wildcats, Gen 13 und Witchblade abonnieren, alles Serien, die ich in den nächsten Monaten vermehrt reviewen werde. Im Hinterteil des Heftes gibt es noch eine Leserumfrage mit Standardfragen. Leider keine Leserbriefe. Auf dem Rücken ist noch eine Darkness-Werbung.

Nicht so cool wie Darkness, nicht so sexy wie Witchblade, nicht so unterhaltsam wie Spawn, ist Cyberforce in meiner Sammlung wohl eine der langweiligsten Image-Serien. Dennoch habe ich meinen Spass daran, wie bereits erklärt aus unerfindlichen Gründen. Vielleicht weil ich den Cable-Verschnitt mit den drei Armen und der Zigarre so cool finde. 5/10

Marvel Saga 6

Posted in Allgemeines on Juli 27, 2010 by austrofrenchie

Die Preise von französischen Marvel-Comic sind einfach unschlagbar. 4 Euro für 4 US-Hefte, 6 Euro für 6 US-Hefte (!!!!) am Kiosk und sogar die Comics für den Fachhandel sind noch um einiges billiger als in Deutschland/Österreich. Natürlich ist das verständlich, denn die Comics haben halt eine viel grössere Leserschaft, aber dennoch, würde ich in Frankreich leben, wäre ich wahrscheinlich was das anbelangt, wunschlos glücklich.

Also habe ich mir ein paar Comics gekauft, darunter auch Marvel Saga 6, soweit ich das verstehe eine Anthologie-Serie, wie die 100%-Bände im deutschsprachigen Raum, nur halt auch am Kiosk erhältlich. Hier wird das untergebracht, was nicht in die französischen Heftserien passt oder nicht für eine eigene Serie geeignet ist. Darunter wohl auch Rick Remenders aktuelle Punisher-Serie, die vor ein paar Monaten mit dieser komischen Frankencastle-Sache unter den Fanboys für Aufruhr gesorgt hat.  Ich habe aus der Serie eigentlich nur die The List-Ausgabe gelesen, wo der Punisher von Daken zerschnetzelt wurde. Ich habs hier reviewt.

Eigentlich dachte ich, in diesem Trade sei der erste  Arc der Serie enthalten, den sailorboy damals in seinem wundervollen Blog und bei Checklist Comicast so abgefeiert hat.  Als ich zuhause gemerkt habe, dass es sich um den zweiten handelt, bekam ich richtig Angst, den der wurde im Paniniforum so richtig runtergemacht wurde. Hier erstmal das Cover:

Tolles Cover vom noch tolleren Patrick Gleason, der auch das erste Annual der Serie gezeichnet hat, welches hier auch beinhaltet ist.

Zugegeben, beim ersten Durchlesen fand ich es echt schwach. Zu handlungsarm und schlecht gezeichnet fand ichs. Das war aber auch ein sehr schnelles Durchlesen. Hood belebt ein paar B-Superschurken wieder und setzt die auf Frank Castle an, der sie fertigmacht. Ach und Spider-Man taucht im Annual auf. Aber es gibt auch ein paar Details, die mir gut gefallen haben.

Zum einen geht Remender gut mit Punishers Support-Cast um. Franks neuer Verbündeter wird zum Beispiel in einer Rückblende echt interessant. Punishers Familie wird auch fast von Hood wiederbelebt, was zu einer interessanten Szene führt, worauf im guten Nachwort von Christian Grasse genauer eingegangen wird.

Die B-Superschurken sind auch ganz witzig, auch wenn sie ziemlich untergehen, was mich ein bisschen gestört hat. Aber einer von ihnen, die Fliege (ich erlaube mir die ÜBersetzung), führt zu einer coolen Horror-Szene, und im grandiosen Annual kommen die zwei Kampflesben echt witzig rüber.

Das Annual alleine war den Kauf wert. Grandiose, wirklich grandiose Zeichnungen von Gleason, einzigartig, vor Kraft strotzend, tolle Farben von Dawe Steward und eine kranke Idee nach der anderen. Ich hab mich wirklich amüsiert. Tolles Heft. Falls ihr es irgendwo seht, kauft es.

Die Zeichnungen der restlichen Hefte finde ich auch gut. Tan Eng Huat hat einen dreckigen, grotesken Stil, der zwar nicht besonders hübsch ist, aber funktioniert, für diese schnelle Story, die ich empfehlen kann.

6/10

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.