Die Ultimativen X-Men 41


Und weiter gehts mit meinem kleinen UXM-Marathon.

Drama, Baby! Cyclops ist schwer deprimiert, weil seine Herzallerliebste Jean Grey a.k.a Marvel Girl vom mysteriösen Bösewicht aus der Zukunft, Cable, entführt wurde. Cyclops wird hier total überzogen emotional dargestellt, was sich auch durch das ganze Heft zieht, und leicht lächerlich wirkt.

Schnell wird Cable von seinem Kollegen aus der Zukunft, Bishop, aufgespürt, und sofort machen sich die X-Men (minus Cyclops und Professor X) auf den Weg, Jean zurückholen.

Als die X-Men dort eintreffen, passiert sofort etwas recht heftiges, hier sieht man wieder dass Kirkman von Erik Larsen beeinflusst wurde, wie er soweit ich mich recht entsinne mal gesagt hat, da plaudern die Muties auf der einen Seite noch, da blättet man um und BUM! Rogue wird der Arm von Domino, der Leiterin des von Cable angeheuerten Six Packs, abgeschossen. Wie es scheint mit tragischen Folgen, trotz der absorbierten Selbstheilungskräfte Wolverines kommt der Spruch „Es geht nicht schnell genug… Ich… Ich spüre den Tod

Ein paar Seiten später gehts ihr übrigens wieder gut. Eine total unnötige und überdramatisierte Szene, wohl nur um zu zeigen wie badass das Six Pack ist. Die erweisen sich auch als würdige Gegner, sie machens den X-Men nicht leicht. Eine nette Prügelszenen folgt, bevor wieder ins Institut gewechselt wird, wo Cyclops Xavier drängt, einzugreifen. Verdammt, der soll wirklich krampfhaft unsympathisch rüberkommen. Das schafft Kirkman auch, Cyclops nervt mich. Übrigens offenbart Xavier ihm aus heiteren Himmel, dass er Jean liebt. Und damit zum nächsten Heft.

Da wird noch heftig gekämpft. Eine Sache die mich ein bisschen verwirrt und verärgert hat, möchte ich noch erwähnen. Im ersten Heft greift Wolverine Domino wütend an. Sie schiesst ihn um, und meint sie hätte wohl jetzt die Sturmspitze umgenietet, doch hier kommentiert Hammer Wolverine mit „keine Ahnung wer du bist“. Das fand ich sagenhaft dämmlich und ist auch ein Patzer, der einfach nicht passieren darf. Auch seltsam, dass Cable jetzt einfach auch mitten im Geschehen ist.

Ach und Cyclops ist immer noch unglaublich nervig. Es gibt noch einen schockierenden Twist und ein noch schockierenderes Ende, was ziemliche Veränderungen für die X-Men verspricht, sowie Potenzial für gute Stories.

Das Artwork von Yanick Paquette in der ersten US-Ausgabe ist gut, nicht sehr aufregend aber gut. Das Six Pack sieht schön grimmig aus und er zeichnet Gesichter, die „anders“ aussehen, allerdings positiv „anders“. Die Zeichnungen im zweiten Heft sind von Ben Oliver, der wiederrum ist gar nicht gut, was aber auch an der sterilen Koloration von Jason Keith liegt, und den seltsam verwendeten Speedlines.

Ein gutes und unterhaltsames Heft, mit Luft nach oben: 6,5/10

Übrigens gibt es am Ende noch Leserbriefe, für die ich 0,5 dazugerechnet habe.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: