Ein kleiner Podcast-Leitfaden Teil 1


Da ich mittlerweile bald 6 Jahre an der Podcastszene teilhabe und davon 2 Jahre lang aktiv hab ich doch ein bisschen Erfahrung, diese will ich jetzt in dieser Artikelserie an andere (zukünftige) Podcaster weitergeben und hoffe, dass ihr was davon habt. Der ganze Artikel wird in zwei Teile geteilt, der jetzt vorliegende beschäftigt sich mit dem Entstehen, der nächste beschäftigt sich mit der Post-Production und dem Veröffentlichen.

Grundsätzlich braucht ihr eines, eine gute IDEE. Wenn ihr einen Podcast machen wollt, habt ihr in der Regel schon eine aber trotzdem, ohne Idee wird die beste Technik und die besten Moderatoren nichts als langweilige Typen. Ihr wollt einen Podcast machen, habt aber keine Idee? Dann schaut euch bei diversen Formaten um. Das erste Jahr war nichts anderes als der Ifanboy Podcast auf deutsch. Das funktioniert gut und macht Spaß, eine exakte Kopie sollte es aber nicht sein.
Nach der Idee solltet ihr euch ein KONZEPT basteln. Während die IDEE den Inhalt betrifft, ist das KONZEPT für die formalen Aspekte wichtig. Wie oft soll er erscheinen, habt ihr einen Partner oder redet ihr alleine, wielange soll er werden. Alles Fragen, die in eurem Konzept stehen sollten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal besser ist, sowohl Inhalt als auch Konzept etwas zu genau herauszuarbeiten nur um sie dann während der Arbeit zu verändern. Davor sollte man sich auch nicht scheuen, denn in der Theorie schaut manches besser aus, als es in der Praxis dann wirklich ist und wiederum sind manche Sachen, die ihr bei der Planung belächelt dann super. Also schreibt euch in diesem Stadium jede einzelne Idee auf, sie kann im späteren Verlauf nützlicher sein, als Anfangs erwartet.

Jetzt habt ihr die Planung abgeschlossen, bei mir dauerte die Planung für die erste Staffel ca. 6 Monate, bei der zweiten Staffel ebenfalls, der große Unterschied kam dann in den weiteren Schritten, da das dann nur noch reine Routine ist.

Als nächstes kommt das EQUIPMENT: Das ist eigentlich der teuerste Punkt, daher sollte er nach der Planung gleich als nächstes kommen. Hier kann man sich nämlich wirklich austoben. Manche benutzen ein Diktiergerät um 20€ und laden dann die Folge auf den PC, manche machen es direkt am PC mittels Headset um 5€ und andere kaufen sich um 1500€ eine kleine Studioausrüstung. Wie ihr es macht, wichtig ist, dass ihr euch mit dem was ihr habt auskennt. Nichts ist peinlicher als eine durch einen blöden Fehler gelöschte Folge. Ist mir zB schon passiert, aber auch Profis. Lernt also das Aufnahmegerät kennen, das Programm wo ihr dann eure Aufnahme bearbeitet und macht ein paar Probeaufnahmen. Zum Programm: bei Mac empfehle ich das schon vorinstallierte GarageBand, bei Windows Audacity. Beide schon verwendet und sind einfach das beste am Markt. GB hat übrigens einige speziellen Features nur für Podcaster, da findet man immer wieder neue Sachen zur Optimierung des Sounds.
Nach diesem Schritt kommt dann das Kernstück die AUFNAHME, grundsätzlich hat hier eigentlich jeder Podcaster einen eigenen Stil. Wenn ihr mit Partner aufnehmt ist es eigentlich grunsätzlich leichter als alleine, dafür habt ihr alleine mehr Kontrolle. Essen ist mMn als Hörer störend, wenn man schmatzt und redet, daher am besten vermeiden, wenns nicht anders geht, dann aber bitte den Mund halten. (Ich sehe das als Unart an, denn die Aufnahme dauert ja nicht solange, dass man vor Hunger sterben würde), trinken hingegen ist in Ordnung, sonst bekommt man einen trockenen Hals und außerdem hält man da naturgemäß eher den Mund.

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Eine Antwort to “Ein kleiner Podcast-Leitfaden Teil 1”

  1. […] von euch ebenfalls mit dem Gedanken spielt ein Podcast zu machen, der sollte sich auch mal Holzauges Leitfaden dazu durchlesen. Hier erfährt man einige interessante Information darüber, wie man die Sache […]

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