Archiv für August, 2008

World War Hulk: The Lost Pages #1

Posted in Fanprojekt, Podcast, Review on August 31, 2008 by Lorenz
Mit freundlicher Genehmigung von Bouncie D.

Mit freundlicher Genehmigung von Bouncie D.

Soda mit Himbeeren jetzt mal kurz was ist WWHLP. (Ich nenns jetzt weiter so, weil ich zu faul bin das auszuschreiben) Es ist ein Fanprojekt von diversen Usern aus dem PF, allen voran Bouncie und es ist sehr nett geworden. Nicht alles, aber doch für ein erstes Lebenszeichen hat es so richtig was drauf. Also hört euch den Podcast an, wenn er euch gefällt, dann schaut euch WWHLP an und wenn euch das gefällt, dann sagt es den Künstlern, die freuen sich sicher.

Einzig und allein Seppstock werde ich tadeln: Du kannst das besser, aber ich kanns gar nicht.

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Und zum Schluss noch WWHLP

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Noch kein Comic der Woche

Posted in Indie, Podcast, Review on August 31, 2008 by Lorenz

Leider habe ich noch nicht alle Hefte, darum gibts jetzt mal eine Trade Episode, sie ist so klein wie die Trades an sich, es sind Digests von oni. Last Exit Before Toll und Scandalous. Außerdem gibts ein kleines wirklich sehr kleines Review zum großen Dark Knight Film.

Die Episode ist für Deutschhörer geeignet. Kann man daran sehen, dass kein Jingle davor ist. Also CdW Episode 6 gibts dann am Dienstag. Das hier ist übrigens die 8. Ausgabe, ich komme also dem CC immer näher.

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Joker’s Asylum

Posted in DC, Review on August 24, 2008 by Lorenz

Zum Start des Kinofilms: „The Dark Knight“ veröffentlichte DC eine Mini Serie von One Shots die sich mit den klassischen Villians von Batman beschäftigen. Die One Shots wurden wöchentlich veröffentlicht und so erschienen den ganzen Juli über jeden Mittwoch die One Shots. Hier nun die Reviews, für die ich mir zugegebenermaßen etwas Zeit gelassen habe und zumindest eines schon in einem Comic der Woche Podcast veröffentlicht habe.

Joker’s Asylum: Joker #1

Der erste der One Shots beschäftigt sich mit der Nemisis von Batman höchstpersönlich, mit dem Joker. In diesem Heft geht es um den Joker, der als Gast in einer Gameshow ist. Bald ist er aber der Host und spielt ein paar böse Streiche mit den Kandidaten. Jedoch ist bei diesem Heft nicht alles so wie es scheint und es stellt sich bald als böse Mediensatire heraus, was das Heft aber trotzdem nicht besonders gut macht, ihm fehlt einfach der Biss, der dann bei den meisten der anderen Jokers Asylum Titeln vorhanden ist. Das ist zwar schade, aber für den Anfang ausreichend, man ist dann doch auf die nächsten Titel gespannt, trotz der ersten, naja sagen wir Nullnummer, aber das besondere bei den anderen Titeln ist einfach da s in die Seele des jeweiligen Villians hineinblicken, dass ist bei einem Charakter wie dem Joker nun nichteinmal sehr leicht.

Jokers Asylum Penguin #1

Jokers Asylum Penguin #1

Joker’s Asylum: Penguin #1

Dieser One Shot ist schon viel besser, was vorallem an der Story liegt, diese ist eine Geschichte über Penguins Liebe und sein mangelndes Selbstvertrauen. Penguin rettet eine Frau vor der Sklaverei und diese beginnt ihn deswegen zu vergöttern, bis sie auf sein dunkles Geheimnis stößt, und zwar das er es nicht durchgehen lässt, wenn jemand über ihn lacht oder ihn zum Narren hält. Die Geschichte ist sehr stark, sie gefällt mir deshalb so gut, weil sie die menschliche Komponente vom Penguin sehr stark ausarbeitet, mich hat der ganze One Shot ein bisschen an Danny DeVitos Darstellung aus Batman Returns erinnert, die mir zugegebener Maßen sehr gut gefallen hat und die ich jedem der den Penguin mag ans Herzen lege. Hier sage ich also kaufen.

Joker’s Asylum: Poison Ivy #1

Dieser One Shot ist wieder ein bisschen schlechter als der Penguin’sche, was wohl daran liegt, dass Poison Ivys Liebe zu Umwelt in so ziemlich jeden Film, Comic, Serie usw. gezeigt wurden und man hier also definitiv nichts neues erfährt. Das einzige was einen vertröstet zeigt die Art wie Nachtragend Poison Ivy sein kann, dass haben wir aber auch schon beim Penguin gesehen, weshalb ich hier nicht so begeistert bin, für Liebhaber der Figur ist es trotzdem was und ich schau mich sehr gerne das Cover an, was ich atemberaubend finde. Aber trotzdem, der beste One Shot ist es nicht.

Joker’s Asylum:Scarecrow #1

Den besten One Shot haben wir nämlich hier, das hier ist ein fast perfektes Heft. Es spielt geht im Gegensatz zu den anderen Heften einen anderen Weg und zeigt nicht Scarecrow wie er ein Verbrechen verübt, sondern es zeigt eine seiner Patientinnen, die von ihren Mitschülern gehänselt wird und wegen eines bösen Streichs zu einer Party eingeladen wird. Doch die Party endet für viele der Leute nicht besonders gut.

Was dieses Heft von den anderen am meisten unterscheidet ist das Artwork, dass schaut nämlich nicht nur großartig aus, sondern passt auch perfekt zu dieser Story, die sich langsam steigert, bis sie zu einem Höhepunkt gelangt, der dann einfach nur noch göttlich ist. Hier hat man alles richtig gemacht und ich hätte gern mehr von diesem Team.

Joker’s Asylum: Two Face #1

Der letzte der One Shots, er ist nicht besonders schlecht, aber irgendwas fehlt da dann doch. Kurz zu Story: Two Face begegnet einen anderen Menschen, der ein Gesicht wie er hat, jedoch lebt dieser viel glücklicher, bis zu dem Moment, in dem Two Face kommt und ihm dieses Leben zerstören will.

Die Story ist wie bei fast allen anderen One Shots ausgelutscht, es kommt da dann doch auf die Präsentation an, die ist hier gelungen vorallem das Ende war großartig, aber was sollen wir sagen, ansonsten hätte man da schon noch einige Sachen einbringen können.

Alles in allem kann ich die One Shots aber empfehlen, vorallem werden sie gesammelt erscheinen und für Scarecrow sollte man das Trade dann schon holen, die Geschichte ist definitv am besten.

Comic der Woche #5 Air #1

Posted in Podcast on August 22, 2008 by Lorenz

So die Woche war wirklich durchschnittlich, zwar gabs ein paar Hefte, bei denen ich erwogen habe sie als Comic der Woche zu nehmen, aber so richtig hat mich nur ein einziges Heft gehookt. Und zwar überraschend. Air #1. Air ist eine nette Geschichte, die gerade in den letzten Tagen enorm brisant geworden ist.

Air #1 der fünfte Comic der Woche

Air #1 der fünfte Comic der Woche

Fliegen, die Angst vorm Fliegen, Angst vor Terroranschlägen usw. Und es macht Spaß darüber zu Lesen, da es verdammt leicht geschrieben wurde. Wie Luft eben. Es geht um eine junge Stewardess, die Angst vorm Fliegen hat und zwischen zwei Fronten gerät. Der Etesian Front und einem Art „Geheimagenten“, der gegen diese Front kämpft. Sie verliebt sich natürlich in diesen Geheimagenten und die Story nimmt ihren Lauf. Alles in allem wieder einmal eine Vertigo Serie die richtig zu gefallen weiß, genauso wie Young Lairs. Hier fühlt sich das ganze aber noch ein Stückchen besser an und die Zeichnungen sind viel besser.

Was gabs sonst so, zB  Johns und Perez mit Legions of 3 Worlds, eine konsequente Weitererzählung von Johns Action Comics Arc, das einen in Rage geratenen Superman Prime zeigt, das vorletzte Kapitel von „The Death of Captain America“, nach 1 1/2 Jahren geht es langsam dem Ende zu und irgendwie macht mich das nicht traurig. Amazing Spider-Man, dass sich wieder irgendwie wie ein 616er Titel liest, 1985, dass eine kleine Ruhepause eingenommen hat und ein paar andere Comics, die nicht besonders wegkommen. Nun ich hoffe euch gefällt mein Comic der Woche, diskutiert darüber und hört euch den Podcast an.

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Delays

Posted in Meinung on August 18, 2008 by Lorenz

Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe das All Star Superman #12 schon wieder verschoben wurde. Naja diesmal nur um eine Woche, aber eines muss ich Quitely schon sagen: Und zwar das er wenn er ein Delay hat noch immer nicht so detailiert zeichnet wie andere Autoren.

Wie gesagt es tut in der Seele weh.

Linkliste

Posted in Allgemeines on August 17, 2008 by Lorenz

Ich hab die Linkliste mal gemacht, jetzt kann man meine Lieblingspodcasts, Foren, News und Blogs zum Thema Comics sehen. Viel Spaß beim Stöbern.

Robert Kirkman, Partner bei Image, Messias der Comicindustrie (selbstbetitetelt)

Posted in Meinung on August 17, 2008 by Lorenz

In einem Video bei Comicbookresources möchte Robert Kirkman der Industie erklären, wie man 1. mehr Comics 2. neue Leser und 3. finanzielle Absicherung der großen Autoren bewerkstelligen kann. Grundsätzlich hat er ja nicht unrecht, tatsächlich verkaufen  gute Comics so viele Exemplare wie in den 70ern mittelmässige Comics, tatsächlich gibt es immer weniger junge Leser und tatsächlich sind viele Künstler überraschend schlecht vorgesorgt. Er bekräftigte diese Aussagen dann noch bei Wordballoon, jedoch muss vor dem Konsum dieser Werke ein paar Sachen gesagt werden.

Das Video ist ein paar Tage nach Ende der SDCC erschienen, auf der bekanntgegeben wurde, dass RK nun Partner bei Image ist. Klar, dass RK nun die großen Autoren aufruft, mehr Creator Owned Sachen zu machen.  Immerhin, wenn die Autoren zu Image gehen, dann bekommt er als Partner natürlich eine gewisse Gewinnbeteiligung. Das macht sein Video nicht mehr besonders gemeinnützig, denn ein Mark Millar oder Dan Slott bei Image würde Kohle in Tasche von Image und von RK bringen.

Was aber stört, ist die Kritik an Marvel. Kirkman meinte, dass Runs wie der von Peter David auf Hulk nicht mehr möglich sind. Bei Wordballoon wurde der Brubaker Run auf Cap eingeworfen, den Kirkman mit einem HoM Tie-In konterte. Daredevil, dass sowohl in einem langen Run von Bendis und jetzt schon einem fast 30 Hefte Run von Brubaker ohne Tie-Ins geführt wurde, wurde von beiden nicht erwähnt. USM, dass Eventlos seit 125 Ausgaben ist, wurde nur kurz erwähnt, aber als Comic das Kirkman gerne geschrieben hätte. Auch hier muss man eines sehen.

Kirkmans Marvelhefte waren guter Durchschnitt. Und das im besten Fall. Sein UXM Run war grottig, Marvel Zombies verkaufte sich zwar großartig, aber die Story war dünn wie das Eis im frühen April und Ant-Man wurde von vielen geliebt, blieb aber in den Erwartungen deutlich zurück. Sachen die er gerne geschrieben hätte (Spider-Man) wurden entweder zu Eventknüllern geschrieben oder von einem langjährige Autor, der der Serie einen eigenen Ton verschafft hat (USM). Kirkman ist wegen lauter guten Autoren untergegangen, weil seine Sachen nicht schlecht, aber eben auch nicht ausgezeichnet sind.

Kirkman wird wissen was er tut, seine Ideen sind aber alles andere als Handfest. Denn viele Autoren wollen tatsächlich lieber Spider-Man schreiben und keine Creator Owned Sachen und die die das tun wollen, machen es schon (Millar „Kick-Ass, Brubaker „Criminals“, Ellis „Casanova und und und) das heißt, er zeigt keine neuen Wege auf.

Junge Leser kommen nicht durch Hefte, die für junge Leser geschrieben wurden zu Comics, man muss ihnen Comics schmackhaft machen. Das könnte man durch die vielen Verfilmungen, was aber nicht ganz klappt, auch ich weiß keine Antwort auf diese Frage, Kirkman wirft sie jedoch nur auf, ohne sie richtig zu beantworten.