Wie gehts nun weiter mit der Comicleidenschaft von Holzauge…

Posted in Allgemeines on Juli 25, 2010 by Lorenz

Eigentlich müssten euch diese ganzen Artikeln ja schon wirklich nerven. Naja was soll ich tun. Die Dinger nicht mehr schreiben…. aber manchmal gehts halt nicht anders.

Naja der Nachbar hat schon recht, eine lange Pause tut meiner Comicleidenschaft vielleicht gut. Daher werde ich voraussichtlich bis zum 3. Oktober keine neuen Comics lesen. 3. Oktober deshalb weil dann die Wiener Comicbörse im MGC ist. Dort werde ich dann wieder vor Ort sein und sozusagen einmal die Mangas die ich bis dahin nicht gelesen habe aufholen.

Passt auch deshalb gut, weil am 1. Oktober wiedereinmal eine Prüfung von mir ist und somit kann ich mich vollkommen darauf konzentrieren.

Was werde ich in der Zwischenzeit machen. DVDs die sich angestaut haben fertig schauen vorallem die Bleach Complete Series, bei der ich jetzt nach ein paar Monaten 2 Folgen gesehen habe. Bücher lesen, mich so wenig wie möglich mit Comics beschäftigen. Danach werde ich nocheinmal die gesamte Bleachserie lesen, ein paar US Comics und dann mich in die frankobelgische Welt einlesen.

Naja bis dahin findet ihr mich auf der Videogamelounge, in meinem gaga blog und natürlich in den Kommentaren. Hier gibts bis zum 3. Oktober aber keine Artikel von mir.

Fables #100 wird GANZ billig

Posted in Comickauf, DC on Juli 21, 2010 by Lorenz

Wer glaubt, dass 4,99$ für ein Heft schon teuer ist……tatatada

FABLES #100
Written by BILL WILLINGHAM and MARK BUCKINGHAM
Art by MARK BUCKINGHAM, BILL WILLINGHAM, CHRISSIE ZULLO, JOAO RUAS and STEVE LEIALOHA
Cover by JOAO RUAS
In this fantastic 100-page issue, it’s time to put an end to Mister Dark once and for all, and time for the Fables to return home to Fabletown. For that to happen, one of the Fables agrees to take on the Dark Man in single combat! It’s big, it’s epic, and if you live in New York City, you may want to take a quick vacation when this issue comes out, because things are going to get wrecked!
In addition to the larger-than-life main story, we have a FABLES prose story written by Mark Buckingham and illustrated by Bill Willingham! We have an All-Star Burning Questions section that will knock your socks off (seriously, innocent people are going to lose some socks here). We have a puppet theatre created by the unstoppably creative Mark Buckingham, a FABLES board game, sequential stories painted by Chrissie Zullo and Joao Ruas, and even more surprises in this square-bound behemoth celebrating this award-winning Vertigo series!
On sale NOVEMBER 24 • 100 pg, FC, $9.99 US MATURE READERS

In diesem Fall erhält das übliche aufs Trade warten eine ganz neue Bedeutung.

Seltsam, lustig, aber irgendwie toll

Posted in Comickauf on Juli 21, 2010 by Lorenz

Wenn man eine bestimmte Sparte von Comics liest, dann stellt sich irgendwann zwangsläufig die Frage, ob man über den Tellerrand blickt oder weiterhin in dieser Sparte bleibt um dort fast Expertenhaft ausgezeichnet werden zu können.

Mir hat sich diese Frage vor fast 2 Jahren gestellt, denn am 28. Juli startete Holzauges Comiclounge und wenige Wochen später startete die San Diego Comic Con. Es war für mich eine irgendwie interessante Welt. Das erste Mal verfolgte ich die Messe fast live, hab mich komplett in die Berichterstattung hineingelegt und hätte wohl auf Spoiler Alert Niveau darüber berichten können. Dann wars aber schon zu spät.

Somit habe ich mich aufs nächste Jahr vertröstet und versucht tatsächlich die San Diego Comic Con genauestens zu analysieren.

Das erschien mir aber nach wenigen Panels schon wieder komplett langweilig und sinnlos. Ein kleiner Vorbote vielleicht von meiner kommenden Unlust amerikanische Comics im Mainstreambereich zu lesen? Ich weiß es nicht genau und ganz ehrlich so wichtig war es mir auch nicht.

Stattdessen habe ich mich zu dieser Zeit schon mit Mangas beschäftigt und war begeistert, aber auch nicht so, dass dieses Interesse auf Dauer gehalten hat. Frankobelgische Sachen habe ich auch versucht, aber das hat mich nicht mitgerissen.

Wenn ich ehrlich bin, dann suche ich ein Werk das Seltsam, lustig aber irgendwie auch toll ist. Etwas, wo man richtig bei der Sache ist, etwas was die Leidenschaft für Comics wieder vollends entzündet.

Was würdet ihr empfehlen?

Romanhefte, mal was anderes

Posted in Bücher, Meinung on Juli 19, 2010 by Lorenz

Romanhefte sind interessante Sachen. Für viele Menschen nichts anderes als Schund muss ich sagen, dass ich sie niemals als soetwas gesehen habe. Klar gibts gute und schlechte, aber man darf nicht vorverurteilen, denn manchmal kommen erfrischend interessante Geschichten heraus, die in normalen Büchern schwer möglich sind.
Ebenfalls interessant ist die Tatsache, das Romanbörsen gerne als Vorläufer von den heutigen Wiener Comic Shops gesehen werden und manche sind dadurch auch tatsächlich entstanden. Über dieses Phänomen gibt es eine wunderbare Dokumentation vom ORF, diese ist leider durch die seltsame Politik alles nur eine Woche on demand zu behalten nicht mehr frei verfügbar, aber mit einem Mail ans Archiv und einem kleinen Unkostenbeitrag kann man sich die DVD bestellen (wobei sich die hauptsächlich mit Arzt- Heimat- und Liebesromanen beschäftigt).

Die bekanntesten Romanhefte sind wohl Arztromane, Heimatromane und Liebesgeschichten. Aber um die wird es hier nicht gehen. Denn wir beschäftigen uns mit Science Fiction, Horror und das was man gerne mit dem Modebegriff Mystery umschreibt.
Als erstes beschäftigen wir uns mit Perry Rhodan, danach mit Matt Drax mit seinen Spin Offs, der Konkurrenz von Bastei, dann kommt kurz John Sinclair.

Perry Rhodan und ich haben eine bewegte Vergangenheit. Begonnen habe ich mit 10 Jahren mit dem Heft 1961 (Ein Sechstel SENECA) Gelesen habe ich über mehrere Jahre in einer Art on und off Beziehung. Und Spaß gehabt, denn Rhodan hat die besten Science Fiction Autoren im deutschsprachigen Raum. Entweder als Stamm- oder als Gastautoren. Oft gab es Romane, bei denen ich die berühmte „Sense of Wonder“ direkt gespürt habe, wo der Autor einen in eine komplett andere Welt gezogen hat. Besonders gut, auch vom literarischen Sinn her sind übrigens die Andreas Eschenbach Gastromane, diese haben immer einen ganz besonderen Blickwinkel und mache beim Lesen sehr viel Spaß.
Begonnen hat alles 1961 (was sehr lustig ist, wenn man bedenkt mit welchen Heft ich angefangen habe) mit der Geschichte von ein paar Mondlandern, die im Jahr 1971 ein außerirdisches Schiff finden, es kapern und damit die Menschheit in die galaktische Bühne einführen. Mittlerweile spielt die Serie ca. im Jahr 5000, viele Raumschlachten, viele galaktische Wunder und viele viele Hefte später. Das was PR auf Dauer geschaffen hat, ist eine Science Fiction Institution, ein Werk, dass für viele heutige Autoren ihre Initialzündung war und spannend ist.
Mittlerweile muss man sagen, dass das Niveau etwas abgenommen hat, wobei gerade ein Leo Lukas (großartige österreichischer Kabarettist und unglaublich netter Mensch) irrsinnig viel Sprachwitz eingebracht hat und mittlerweile ein „österreichisches“ Bollwerk regelmäßig für richtig gute Romane sorgt. Es gibt im Übrigen eine Iphone App, die kostenlos mit der Nr. 2500 geliefert wird, jedes weitere Heft kostet 0,79- 1,59€.

Matt Drax ist DAS Konkurrenzprodukt. Zwar ein anderes Setting (Kometeneinschlag, Welt am Abgrund) aber in den letzten Jahren doch immer stärker in den Kosmos abdriftend. Ich persönlich habe vor 2 Jahren aufgehört, weil ich weder Zeit noch Geld hatte und es mir immer blöder wurde.
Doch kann ich die ersten 100 Hefte unbedingt empfehlen, die machen unglaublich viel Spaß und wenn man sich nicht davon irritieren lässt, dass Matt Drax auf den Covern wie Richard Dean Anderson aussieht, dann ist es sogar sehr lustig.
Wesentlich besser sind übrigens die Spin Offs dieser Serie. Mission Mars erzählt die Geschichte einer Marsmission, das Volk der Tiefe eine Zombieplage am Kontinent Afra. Beide sind mMn spannender.

John Sinclair ist ähnlich wie PR eine Institution in der Romanheftwelt, von Jason Dark geschrieben und mittlerweile für mich nicht mehr lesbar. Immer gleicher Aufbau, immer gleiches Szenario, nur die Gegner sind anders. Manchmal sind es Satanisten, manchmal Vampire, manchmal Werwölfe, niemals aber Glitzerfeen oder Gabeln. Immer schafft es Dark aber eben keine Spannung aufzubauen, eine Deus Ex Machina zu produzieren, die unglaublich unglaubwürdig ist und anstatt guter Literatur ist es Fließbandware mit Monstern und anderen okkulten Zeug.

Insgesamt sollte der Comicinteressierte aber doch einmal in die Welt der Romanhefte reinschauen, vielleicht findet ja man doch was interessantes.

(Danke an Danamor für die Inspiration)

Holzauge aus dem Urlaub zurück, wie gehts mit der Comiclounge weiter

Posted in Allgemeines on Juli 10, 2010 by Lorenz

Eigentlich wollte ich ja aufhören, keine Artikel mehr hier schreiben und so weiter. Der Plan war schon relativ fix, ziemlich gut ausgereift und hat mir persönlich selber ganz gut gefallen. Nur dann habe ich ein Interview mit einem langjährigen Blogger gehört (auf Medienradio) und der meinte richtig, dass man nicht regelmäßig schreiben muss, sich nicht auf die Leserzahlen/Kommentare verlassen soll, sondern einfach nur schreiben soll. Wenn es anderen nicht gefällt, macht nichts, dafür finden sich neue Leute usw.
Einfach das machen was man machen will. Und wenns passt, dann passts und wenn nicht, dann halt nicht. Auf diesem Blog kann ich für mich selbst bestimmen wer, was wie macht. Wenn ich zum Beispiel eines Tages nicht mehr wollen würde, dass Vision und austrofrenchie nicht mehr mitschreiben, dann muss ich nur klick, klick machen und sie wären weg. Wenn ich ein Review schreiben will, dann schreib ich eines. Wenn nicht, dann nicht. Wenn ich Podcasten will, dann mach ich das auch und wenn nicht, dann halt nicht.
Wie ich schon einmal gesagt habe, bitte ich euch, wenn euch etwas gut gefällt um Verlinkungen. Wenn ihr das aber nicht macht oder nicht machen wollt ist das auch in Ordnung.

Hier gehts also wieder weiter. Ohne Konzept und sonstetwas. Ich setz mich einfach hin und mach was und wenn das nur noch einmal im Monat ist, ist das ok, dafür hab ich die Möglichkeit auch gut und gerne 5 mal am Tag was zu schreiben.

Somit ist der Urlaub jetzt vorbei und meine Sinnkrise auch.

Song des Tages 36# Mobb Deep/ Shook Ones II

Posted in Allgemeines on Juli 8, 2010 by austrofrenchie

Ein guter Song mit einem echt grandiosen Beat.

Die Ultimativen X-Men 40

Posted in Allgemeines on Juli 8, 2010 by austrofrenchie

Die Ultimativen X-Men ist eine von wenigen Serien, die ich wirklich über einen langen Zeitraum gelesen habe. Sofern ich mich erinnere habe ich die Hefte auch echt genossen, und da ich sie in Frankreich gerade wiederentdecke und mich heute mal wieder der Enthusiasmus packte, etwas zu schreiben, lass ich euch einfach mal daran teilhaben.

Das erste Heft beginnt mit viel Blabla und Soap, so wie die X-Men halt sind, wohl auch im UU. Dennoch ist es angenehm zu lesen und die Ultimativen X-Men wirken wie eine witzige Truppe. Dann geht es relativ schnell Schlag auf Schlag, ein Portal tut sich auf, ein Typ, unschwer als ultimativer Cable erkennbar, tritt in Erscheinung  und geht auf Professor X los. Er will ihn auch umlegen, als die anderen X-Men auftauchen und angefangen wird, sich zu kloppen. Dabei setzt der Autor Robert Kirkman den Fokus auf die technologische Überlegenheit Cables, denn er macht so ziemlich alle fertig. Nur Wolverine macht ihm zu schaffen. Die Issue endet  mit einem netten Twist.

In der nächsten Ausgabe besiegt Cable erstmal Wolverine, bis sich das gesamte Szenario aus Heft eins wiederholt, ein par X-Men wurden übersehen, doch auch sie können Cable nichts anhaben und sind schwupps besiegt. Wir erfahren noch die Hintergründe zu Cables Plan, den Professor zu töten, bevor er sich Jean Grey schnappt und als Geisel durch eines seiner Portale schleppt. Ansonsten wird noch der ultimative Bishop, der Cables Plan verhindern will, und das ultimative Six Pack eingeführt.

Das Heft alles in allem solider Durschnitt und nett zu lesen. Der ultimative Cable ist eine etwas langweilige Figur, wie ich finde einfach zu überlegen und smart, aber der Twist zum Schluss des ersten Hefts kompensiert ein bisschen dafür. Auch möchte ich gern wissen, wie die Zukunft aussieht, für die er Xavier die Schuld gibt.

Cool finde ich, dass der ultimative Bishop und der ultimative Cable aus der selben Zukunft kommen, ein netter Einfall, diese beiden zu verbinden.

Die ultimativen X-Men wirken ein bisschen disfunktional und unkoordiniert, sie agieren eigentlich gar nicht als Team sondern immer nur einzeln. allerdings scheint das gewollt, wenn wiederrum Cyclops Iceman anschnauzt, er solle Cable einfrieren. Ihre Unerfahrenheit wird auch gezeigt, so wundert sich Colossus in einem idiotischen Moment wieso Cable nach einem Schlag nicht K.O geht, oder Storm wird von Cable ein Armbaned angehängt,  und als sie nichts spürt, nimmt sie an, es wäre hin, und benutzt ihre Kräfte, was das Armband natürlich dämpft. Das gefallt mir gut, weil es nicht soo offensichtlich ist.

Meines Erachtens ist es schade, wie nah die ultimativen X-Men an ihren Originalen sind. Dennoch sind sie hier weniger an der Zahl und übersichtlicher, was mir wiederrum sehr zusagt.

Die Zeichnungen stammen von Ben Oliver, der ziemlich steril wirkt. Es misslingt ihm auch ziemlich, Dynamik zu erzeugen, weder zwischen den Panels, noch in ihnen, alles wirkt ein bisschen gestockt. Alle Figuren wirken total grimmig. Einige Nahaufnahmen gelingen ihm und zum Beispiel das Design des Six Packs finde ich ganz nett.

5/10