Die Ultimativen X-Men 40


Die Ultimativen X-Men ist eine von wenigen Serien, die ich wirklich über einen langen Zeitraum gelesen habe. Sofern ich mich erinnere habe ich die Hefte auch echt genossen, und da ich sie in Frankreich gerade wiederentdecke und mich heute mal wieder der Enthusiasmus packte, etwas zu schreiben, lass ich euch einfach mal daran teilhaben.

Das erste Heft beginnt mit viel Blabla und Soap, so wie die X-Men halt sind, wohl auch im UU. Dennoch ist es angenehm zu lesen und die Ultimativen X-Men wirken wie eine witzige Truppe. Dann geht es relativ schnell Schlag auf Schlag, ein Portal tut sich auf, ein Typ, unschwer als ultimativer Cable erkennbar, tritt in Erscheinung  und geht auf Professor X los. Er will ihn auch umlegen, als die anderen X-Men auftauchen und angefangen wird, sich zu kloppen. Dabei setzt der Autor Robert Kirkman den Fokus auf die technologische Überlegenheit Cables, denn er macht so ziemlich alle fertig. Nur Wolverine macht ihm zu schaffen. Die Issue endet  mit einem netten Twist.

In der nächsten Ausgabe besiegt Cable erstmal Wolverine, bis sich das gesamte Szenario aus Heft eins wiederholt, ein par X-Men wurden übersehen, doch auch sie können Cable nichts anhaben und sind schwupps besiegt. Wir erfahren noch die Hintergründe zu Cables Plan, den Professor zu töten, bevor er sich Jean Grey schnappt und als Geisel durch eines seiner Portale schleppt. Ansonsten wird noch der ultimative Bishop, der Cables Plan verhindern will, und das ultimative Six Pack eingeführt.

Das Heft alles in allem solider Durschnitt und nett zu lesen. Der ultimative Cable ist eine etwas langweilige Figur, wie ich finde einfach zu überlegen und smart, aber der Twist zum Schluss des ersten Hefts kompensiert ein bisschen dafür. Auch möchte ich gern wissen, wie die Zukunft aussieht, für die er Xavier die Schuld gibt.

Cool finde ich, dass der ultimative Bishop und der ultimative Cable aus der selben Zukunft kommen, ein netter Einfall, diese beiden zu verbinden.

Die ultimativen X-Men wirken ein bisschen disfunktional und unkoordiniert, sie agieren eigentlich gar nicht als Team sondern immer nur einzeln. allerdings scheint das gewollt, wenn wiederrum Cyclops Iceman anschnauzt, er solle Cable einfrieren. Ihre Unerfahrenheit wird auch gezeigt, so wundert sich Colossus in einem idiotischen Moment wieso Cable nach einem Schlag nicht K.O geht, oder Storm wird von Cable ein Armbaned angehängt,  und als sie nichts spürt, nimmt sie an, es wäre hin, und benutzt ihre Kräfte, was das Armband natürlich dämpft. Das gefallt mir gut, weil es nicht soo offensichtlich ist.

Meines Erachtens ist es schade, wie nah die ultimativen X-Men an ihren Originalen sind. Dennoch sind sie hier weniger an der Zahl und übersichtlicher, was mir wiederrum sehr zusagt.

Die Zeichnungen stammen von Ben Oliver, der ziemlich steril wirkt. Es misslingt ihm auch ziemlich, Dynamik zu erzeugen, weder zwischen den Panels, noch in ihnen, alles wirkt ein bisschen gestockt. Alle Figuren wirken total grimmig. Einige Nahaufnahmen gelingen ihm und zum Beispiel das Design des Six Packs finde ich ganz nett.

5/10

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