Warum Holzauge jetzt mehr schreibt als podcastet


Kommts mir nur so vor oder ist dir das Schreiben mittlerweile lieber als das Podcasten?

Hach ich liebe es mit einem Twitter Zitat von Ratzfatz anzufangen. Der hatte nämlich eine interessante Entdeckung gemacht, die mir bewusst ist und ich nun ein bisschen ausführlicher erklären mag.

Wenn man sich meinen Output von Artikeln im letzten halben Jahr ansieht und dann die Podcasts ansieht, dann stellt man fest, dass die Artikeln ein starkes Übergewicht haben. Mitte Jänner hat mich das Schreibfieber gepackt, was mich seither nicht mehr so richtig loslässt, weshalb ich es verdammt gerne mache. Das Schreiben. Ich hab sogar mittlerweile das subjektive Gefühl, dass meine Sachen besser werden, dass meine Reviews mittlerweile eine Form annehmen, die mir stilistisch gefällt und das ich mich beim Schreiben sehr wohl fühle. An guten Tagen schreibe ich 5-6 Artikeln die dann langsam abgefrühstückt werden und ich erhalte zwar nicht viel, aber etwas Feedback und wie ich schoneinmal erklärt habe, bin ich über jeden Kommentar und jede Diskussion die entsteht dankbar.

Auch gefällt mir diese Blogblase (Panelwars, Crayton, HenrX, Danamor und ein paar andere) die sich gegenseitig kommentieren und die sich mit den Artikeln beschäftigen sehr gut und wenn einer von diesen Blogs einen guten Artikel gemacht hat, dann inspiriert mich selbst weiterzumachen und weiter zu versuchen gute Artikel zu fabrizieren. Das gelingt mir persönlich nicht oft, aber wenn, dann freue ich mich umso mehr.

Beim Podcasten hingegen hat man diese Blase nicht. Klar, Checklist Comicast ist da, Danamors W6-Tabletopcast, aber da ist Feedback nie soo richtig eingeschlagen. Klar hab ich viel von Lamond bekommen und ich muss sagen, dass mir sowohl er als auch Hobie die erste Zeit sehr viel und sehr konstruktiv Kritik gaben, mittlerweile ist das ein bisschen eingeschlafen, was aber wohl mittlerweile ihren Zeitpensum zuzuschreiben ist.

Podcasten macht Spaß, keine Frage, man ist gefühlter näher an der Sache, es ist aber sehr zeitintensiv und veranschlagt für mich im Moment zuviel Zeit, von der ich sowieso schon wenig habe. Gerade austrofrenchie kann ein Lied davon singen, weil ich glaube ich schon gefühlt seit Mitte April einen Podcast mit ihm aufnehmen will und es wegen meinen doch sehr dichten Zeitplan niemals klappt.

Schreiben kann ich in der Arbeit, wenn gerade Leerlauf herrscht, podcasten kann ich so nicht. Die Artikel bleiben online, die Podcasts müssen wegen meiner begrenzten Kapazität nach einiger Zeit wieder verschwinden. Wenn ich sehe, wieoft sich jemand einen Podcast aus der ersten Staffel anhören will, dann macht mich das fast ein bisschen traurig, dass die Sendungen wunderbar auf meiner Festplatte liegen, aber aufgrund der schon erwähnten Begrenzung nicht mehr auf die Seite können.

Aus diesem Grund schreibe ich im Moment mehr als ich Podcaste. Aber keine Sorge, es ist nicht geplant, dass ich den Podcast jetzt beende. Ich werde solange weiterpodcasten, solange es mir Spaß macht und ich die Zeit dafür finde. Und daher würde ich mir als treue Fans den Juli und den August anstreichen, denn da habe ich Zeit, die ich nutzen werde. Bis dahin könnt ihr meine Artikel lesen, kommentieren und mit mir diskutieren. Schaut auch zu den obengenannten Blogs vorbei, dass sind meine Anlaufstellen wenn ich gute deutschsprachige Comicblogs lesen will.

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7 Antworten to “Warum Holzauge jetzt mehr schreibt als podcastet”

  1. Was die begrenzte Kapazität für die Podcasts angeht, ich habe meine neben podbean.com auch noch bei box.net liegen. Bei box.net gibt es zwar keine Blogsoftware, aber man hat 2GB gratis Speicherplatz und die User können sich das File anhören und/oder herunterladen.

  2. austrofrenchie Says:

    Interessanter Artikel.

    Ich tu mir total schwer mit dem Schreiben. Inspiriert bin ich sehr selten, und wenn dann bin ich so berieselt von Gedanken dass sie sich überschlagen. Allerdings machts mir Spaß das Endprodukt anzuschauen und ich komme ja meistens doch auf 500-600 W.

    Was ich mache, ist mir ständig meine Gedanken aufzuschreiben- das erste Ergebnis konntet ihr mit „meiner bevorzugten Art zu konsumieren“ sehen, das wirklich aus Fetzen von Monaten von Überlegungen besteht. Sowas möchte ich öfters machen- ist halt nicht soo einfach.

  3. Ich wusste wirklich nicht dass die Post-Produktion so viel arbeit macht. Ein Grund mehr dass ich den Podcast – sollte er jemals was werden „live auf Band“ mache…

    NaJa, ich verstehe deine Begründung, aber es macht mich halt schon traurig dass nix mehr regelmäßiges kommt. Ich glaub bis auf Danamor und Babbelnet hab ich jetzt gar keinen deutschsprachigen, regelmäßigen Podcast mehr in der Liste. 😦

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