Avengers/Invaders 1#:


Bei diesem Heft handelt es sich um das erste US-Heft, welches ich mir jemals gekauft habe, lange bevor ich das regelmässig tat. Die Ausgabe ist im Juli des Jahres 2008 erschienen und ist der erste Teil einer 12-teiligen Maxi-Serie. Geschrieben wurde es von Jim Krueger und Alex Ross und zu Papier gebracht von Stephen Sadowski.

Ich weiss nicht wirklich wieso, doch das Golden Age hat mich immer schon fasziniert. Wenn ich darüber nachdenke, was ich 2008 für Comics gelesen habe, erschliesst es sich mir jedoch: ich liebte JSA, las gerne Ed Brubakers Captain America-Run und generell zog mich ältere Popkultur immer schon an, sei es in Videospielen, in Filmen oder sonstigem. Heutzutage verschlinge ich zum Beispiel Jeff Parkers Agents of Atlas.

Das Cover finde ich heute noch verwirrend: Abgesehen davon, dass ich nicht der weltgrösste Alex Ross-Fan bin, gab es die Rächer in der Konstellation, in der sie auf dem Cover zu sehen sind, zu dieser Zeit nicht mehr, so viel ich weiss. Trotzdem finde ich es handwerklich besser, als vieles, wa Ross sonst noch verbrochen hat. Das Cover geht voll in Ordnung.

Die Geschichte fängt in einem WWII-Szenario. Captain Americas Sidekick Bucky beschreibt das Invaders-Team, die Avengers des Golden Ages, wenn man so will. Eine durchaus interessante Truppe, wie ich finde, und gar nicht so flach, wie es zum Beispiel viele Silver Age-Helden waren.

Die Story bewegt sich weiter, nach New York in der heutigen Zeit. Spider-Man bekämpft gerade die Thunderbolts (die post-Civil War Version, mit Swordman, Songbird, Moonstone etc…), als die Invaders in einer grünen Gaswolke erscheinen. Ironischer Weise halten sie die Thunderbolts für Nazis und fangen daraufhin an, sie zu bekämpfen.

In der Ausgabe befinden sich viele gute Ideen, die das Thema voll ausschöpfen. Wie zum Beispiel reagieren die Leute darauf darauf, wenn auf einmal Steve Rogers wieder zurück ist?

Allgemein hielt ich das Marvel Universum damals für eher lahm und unnachvollziehbar. In dieser Geschichte wird jedoch eine interessante Story erzählt, die die aktuellen Geschehnisse gut einbindet.  Desweiteren fand ich es cool, wie die Invaders die Thunderbolts fertigmachen. Das Team kann ich inzwischen echt nicht mehr sehen, obwohl ich den Warren Ellis-Run früher sehr mochte.

Das Artwork dieser Ausgabe gefällt mir ziemlich gut: Steve Sadowski hat einen kruden, dreckigen Stil der gerade in der WWII-Szene toll zur Geltung kommt. Die Farben vom inLight Studios passen auch hervorragend dazu. Vergleichen könnte man Sadowski am ehesten mit Luke Ross, nur halt dreckiger.

Die weiteren Hefte hab ich mir damals nicht geholt, einfach weil damals Englisch eine zu grosse Sprachbarriere für mich war. Ich denke auch nicht, dass ich das Trade kaufen werde. Doch für den nostalgischen Aspekt mag ich das Heft eigentlich ganz gerne.

Alles in allem ein ordentliches Heft, nix grossartiges, weder von der Story noch von den Zeichnungen. Allerdings ist dies erst eine Nummer 1 und hier passiert auch noch nicht so viel. Ich denke allerdings, dass die Serie sich durchaus interessant entwickeln könnte. Wahrscheinlich werde ich es nie erfahren, und für die 1#für sich gesehen vergebe ich 6/10.

Übrigens möchte ich mich für die s-Fehler entschuldigen. Meine französische Tastatur ist daran Schuld.

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