Captain America Reborn #4,5 und 6


Lang habe ich gebraucht, ob Captain America Reborn weiter zu lesen. Lang aus ein paar einfachen Gründen. Die Geschichte ist Müll. Ja, ich gehe hart ins Gericht, aber das man Captain America in die Zeit zurückwirft um ihn dort gefangen zu halten, war nur 1 Ausgabe wirklich innovativ. Was jetzt kommt ist Pulp. Schlechter Pulp muss ich dazu sagen. Ich freue mich keineswegs über diesen Pulp, obwohl ich sonst auf diese Art Geschichten zu erzählen stehe. Leider hat sich Captain America Reborn in eine Richtung entwickelt, die ich ungern sehen will. Zuviele Charaktere die zwangsläufig lächerlich sind, der Plot an sich unglaublich idiotisch und gerade die 5 ist an blöden Allgemeinplätzen und Klischees nicht mehr zu übertreffen. Steve findet sich in seinem, vom Red Skull okkupierten, Körper wieder. Dort findet er ein Abbild von New York, wenn es ein Nazi-New York wäre. Das ist schon unglaublich lächerlich. Dann noch das veränderte Uncle Sam Poster und wir haben wirklich schon einen verärgerten Holzauge. Aber…. natürlich muss der Endkampf in DC stattfinden und natürlich vor dem Lincoln Memorial….. sorry, aber das hat mich so geärgert, selten hat mich sowas so geärgert. Und dann kommt die 6, keine Ahnung wer die Idee für das Cover gehabt hat, aber er hat entweder noch niemals Captain America gelesen oder sich nichts dabei gedacht. Warum ist Steve in Buckys Schatten? Eigentlich sollte es doch umgekehrt sein…. Und dann die Geschichte…. na klar wird Steve Red Skull besiegen, na klar wird der „sterben“ nur um dann in ein, zwei Jahren wiederzukommen, den diesen Villian braucht man einfach.
Wenn ich ehrlich bin und das bin ich jetzt…. Captain America Reborn ist nichts anderes als der Versuch eine Entwicklung die gut gelaufen ist (Bru wollte nicht ohne Grund Cap schnell wieder zurückholen), brutal zu stoppen. Das ist wie ein vollbeladener Bus. Fährt er gerade los, dann kann man ihn noch anhalten wenn der Busfahrer kein Arschloch ist. Ist er aber einmal in Fahrt, dann wird er wieder bei der nächsten Haltestelle anhalten. Die Haltestelle wäre hier ein organisches Ende für die Buckyära gewesen, das hier ist aber leider alles andere als ein organisches Ende, sondern was ganz schlechtes. Schade drum, mir hat Captain America bis zum Schluss sehr viel Spaß gemacht, aber dieser Arc war dann leider gar nichts.

Keine Empfehlung von Holzauge

Advertisements

2 Antworten to “Captain America Reborn #4,5 und 6”

  1. Ich hab ja unlängst die Jahrescharts aller Blog zusammengezählt und demnach wäre Cap. America: Reborn die zweitbeste Mini 2009 geworden.
    Das ist seltsam weil in den richtigen Reviews die einzelnen Hefte ähnlich verrissen wurden wie gerade von dir.
    Gut, dass ich es mir nicht geholt habe…

    Den Vergleich mit dem Bus find ich übrigens cool 😉
    Glaube aber nach wie vor, dass die Bucky-Ära weitergehen wird und Steve irgendwas anderes machen wird.

  2. Ich hab auch so das Gefühl gehabt, dass man die einzelnen Hefte immer ganz schlecht bewertet hat, aber so die Mini als Ganzes immer total toll geredet hat. Das ganze wäre wahrscheinlich anders rübergekommen, wenn man die Mini direkt in der Serie veröffentlicht hätte, aber wie du siehst sind da viele Konjunktive die das vermiesen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: