Ohnmächtig vor Glück…. die volle Packung


Vor ein paar Wochen habe ich nun den letzten Band von Ohnmächtig vor Glück erhalten und kann nun eine ausführliche Review der gesamten Serie abgegeben.

Keine Ahnung wieso ich es solange ausgehalten habe, vielleicht waren die absolut kranken Charaktere daran schuld, vielleicht waren es die absolut abgefahrenen Stories, auf jeden Fall habe ich es geschafft die Serie komplett zu lesen, was ja eigentlich auch ein Wunder ist, den teilweise waren die Geschichten nicht nur seltsam, sondern fast blöd. Naja, aber ich hab schon schlimmeres gelesen wenn ich ehrlich bin.

Die Charaktere waren eigentlich ziemlich stereotypisch ausgearbeitet, nichts besonderes. Da ist die Ehefrau, die bis zu Berührung durch den Ehemann komplett frigide ist und dann abgeht wie ein Feuerwerkskörper zu Silvester, der Ehemann, der hart arbeitet, seine Frau liebt aber auch nicht zurückschreckt sie um der Liebe willen Eifersüchtig zu machen, dessen Eltern leben in Wien (sie kommen ein paar Mal vor, ich schätze sie auf Einwohner des 3. oder des 9. Bezirks, keine Ahnung wieso) und vorallem seine Mutter versucht die Ehefrau fertig zu machen. Ihre Eltern sind zwei Männer, wobei einer ein Transvestit ist und nur Marilyn genannt werden will und einen Nachtklub haben, bei der der Ehemann manchmal (natürlich als Frau verkleidet) aushilft.
Schräg genug????? Keineswegs, ein Arbeitskollege (im Krankenhaus) des Manns ist nicht wirklich heimlich in den Ehemann verliebt, das kann dieser natürlich gut abblocken und dann gibts ja noch die ganzen Nebencharaktere, die einfach nur krank sind.
Die Zeichnungen sind eigentlich ziemlich gut, wobei die Sexszenen immer kitischig mit Blumen und Schemen dargestellt wird, ein typischer Shojo eben.
Story hab ich ja jetzt schon viel erzählt, es gibt kaum zusammenhängende Geschichten, jedes Kapitel steht für sich, was eigentlich auch recht in Ordnung ist, weil man somit den Wahnsinn Stück für Stück lesen kann. Naja ziemlich krank halt
Und das ist auch der größte Kritikpunkt, denn ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ein vernünftiger Mensch diese Serie lesen kann. Jemand der Comics braucht um abschalten zu können, der wird seine helle Freude haben (vorallem wenn er auf Shojos steht) die Klischees werden einfach so überstrapaziert, das man eigentlich locker die Hälfte der Serie durchlacht. Wer jedoch nichts mit dem Genre anfangen kann, der wird auch hier nicht besonders viel Freude haben, weil es doch teilweise sehr spezifische Witze sind (gegen Ende wird es aber nur noch böse; ich sage nur Kondom, Nadel und ein Mann der seine Frau unbedingt schwängern will)

Empfehlung? Nicht unbedingt, aber kurios ist das ganze schon.

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Eine Antwort to “Ohnmächtig vor Glück…. die volle Packung”

  1. austrofrenchie Says:

    Unglaublicherweise ist der einzige Manga, den ich als Porno qualifizieren kann, und ich gelesen habe, von der gleichen Autorin. Das war aber nicht so krank, nur etwas derb, mit so Sprüchen ala „bist du ein Höhlenforscher“ und ähnlich grandiosen Sätzen. Dazu sagt mir dieser Kuleraugen-Stil überhaupt nicht zu.
    Wobei Ohnmächtig vor Glück gut klingt, trifft auch meinen Humor, aber da ich schon After School Nightmare nicht lange ausgehalten habe, denke ich, das Genre ist einfach nix für mich.

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