Erzählen sie mir doch mal etwas über Comics!!!


Comics…. in meinen Augen gibt es kaum ein schöneres Hobby als das Lesen von Comics. Es begleitet mich seit meiner frühen Jugend und es gibt kaum einen Tag, an dem ich nicht einen Comic lese, mich mit Comics beschäftige oder irgendwo darüber diskutiere. Kurz, Comics sind ein wesentlicher Teil meines Alltags, vielleicht sogar (hochgegriffen und romantisch) ein Teil meiner Identität.
Jeden einzelnen Comic, der bei mir zuhause ist, habe ich gelesen, ich habe dazu eine Meinung und habe noch nie gezögert sie herauszuposaunen. Viele Sachen fand ich anfangs schrecklich und wurde dann ein richtiger Fan davon, manche Sachen fand ich anfangs großartig und zum Schluss einfach nur schrecklich. So war ich ein glühender Verfechter von Ed Brubaker, heute sehe ich seine Arbeit allenfalls nur noch als durchschnittlich an, so wie die meisten Autoren der Mainstream Superhelden Hefte. Sie tun niemanden weh, aber genau aus diesem Grund bleibt von ihnen auch nichts haften. Das ist auch der Grund, wieso ich mich in den letzten Wochen immer mehr aus diesem Metier verabschiedet habe und mich einfach neuen Horizonten zugewandt habe.
Was mich aber immer noch überrascht ist der Moment, wenn sich mein Umfeld plötzlich für mein Hobby interessiert, wenn sie fragen, was denn nun an Comics so faszinierend ist, dass ich mehr als 100€ im Monat dafür ausgebe (wenn ich jetzt die Animes und die Statuen, Merchandising etc. herausnehme) und warum ich mich dafür so begeistern kann.
Vielleicht liegt es daran, dass ich mich seit frühester Jugend damit beschäftige, dass glaube ich aber weniger, weil ich viele Dinge von damals nicht mehr mache, vielleicht liegt es daran, dass ich neben meinen Studium ein Ausgleich brauche, dass glaube ich aber ebenfalls nicht, da ich eben schon viel länger Comics lese.
Wahrscheinlich liegt es wohl an dieser anderen Art der Erzählweise, die man herkömmlicherweise nicht bekommt, die, wenn man sie einmal erlebt hat nicht mehr loslässt. Sich mit Comics beschäftigen ist eine so interessante Tätigkeit, vor kurzem habe ich mit „The Big Kahn“ einen Comic gelesen, der sich mit einem verstorbenen Rabbiner beschäftigt hat. Oder aber auch verrückte Parodien auf Hard Boiled Krimis mit Krustentieren wie in „The Rockpool Files“ sind möglich. Wichtig ist nur, dass man sich auf etwas einlässt, dass man sich tagtäglich aufs neue mit Dingen beschäftigt, die nicht alltäglich sind. Tut man dies, dann hat man einen wahnsinnig großen Mehrwert, der sich bezahlt macht. Comics sind dazu da um Freude zu machen, man kann sich entspannen, man kann sie aber auch analysieren und theoretisch damit arbeiten, wie mit jedem Medium.
Auf jeden Fall bin ich froh, dass der Comic in mein Leben getreten ist, er hat mir viele Freunde gebracht, er hat mir neue Dinge gezeigt und zum Schluss, er macht mir jeden Tag aufs neue Spaß.

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