Archiv für Juni, 2009

Holzauges Blind Review

Posted in Allgemeines, Review on Juni 11, 2009 by Lorenz

Ich habe 5 Boxen mit Comics, alle gut gefüllt, die Hefte teilweise seit Jahren nicht mehr angefasst. Es wird Zeit sie wieder zu lesen. Wer Lust hat bei Holzauges Blind Review mitzumachen, hier die Regeln

Jede Comicbox ist einem Buchstaben zugeordnet, von A-E. Ganz links ist A und ganz rechts E.

In jeder Comicbox sind grobe 220 Hefte drinnen. Ich werde von vorne nach hinten zu zählen beginnen.

Wer also mitmachen will schreibt in die K0mmentare zB  B134: das wäre der 134. Comic in der zweiten Box.

Ich hoffe es macht wer mit, damit Holzauges Blind Review auch gelingen kann

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Comic der Woche #34 The Amazing Spider-Man #596

Posted in Marvel, Podcast on Juni 8, 2009 by Lorenz

hier gehts zum Podcast

0:00 Begrüßung, Spoiler Warnung
0:55 Amazing Spider-Man #596 ist Comic der Woche
3:42 Amazing Spider-Man The Short Halloween hat gefallen
6:50 The Boys #31 hatte einen furchtbaren Zeichner
9:14 Secret Six #10 ist dank Nicola Scott richtig gut
11:35 Justice League A Cry for Justice Preview macht Holzauge glücklich

Feedback

13:11 Vision findet Claymore mittelmäßig
14:25 Kid Savage findet Air richtig gut, sehr erfreulich
15:05 donnblack mag Bleach wirklich gerne, ebenfalls erfreulich
15:49 Officer Snickers mag Nova sehr gerne

16:23 Blog kommt gut an

17:21 xratzfatzx findet es schade, dass ich den Podcast als m4a konvertiere
18:00 m4a oder mp3??????

Austrofrenchies kleines Comic-Review #5:

Posted in Allgemeines on Juni 7, 2009 by austrofrenchie

Nunmehr zwei Monate ist es her, seit ihr einen Artikel von mir lesen konntet. Inzwischen hat der Comiclounge-Blog ja mit Vision einen neuen, fähigen Autor. Aber nun bin ich mal wieder zurück und in petto habe ich diesmal einen Manga, ein US-Trade und die ersten zwei Hefte des österreichischen Projekts „Frank“.

After School Nightmare Band 1:

Das ist der zweite Teil der insgesamt 10-bändigen Serie, geschrieben von Setona Mizushiro, einer Mangaka, zu derer Zielgruppe vor allem weibliche Leser zählen. Sie ist in den Genres Shojo (Mangas für junge, weibliche Leser, mit Schwerpunkt auf Liebe, Romatik, etc…), Josei (das Gegenstück zu Seinen, die Zielgruppe des Josei sind erwachsene Frauen), und Yaoi (Mangas über männliche, homosexuelle Beziehungen, das Extrem zu Shonen Ai, da oft in die Pornographie abschweifend) beheimatet.

Und genau das ist After School Nightmare, ein waschechter Shojo. Trotzdem verbindet es viele weitere Elemente und hebt sich darin vom Einheitsbrei der Shojos ab. Shojo ist ein typisches Szenewort, müsste man die Serie mit einem Wort charakterisieren, wäre es wohl Mystery.

Zurückblickend auf meinen vorletzten Artikel, in dem ich den ersten Band besprochen habe, fällt mir auf, dass ich von der Story her noch nicht viel preisgegeben habe. Das werde ich auch nicht, da Holzauge das in seinem Podcast bereits genügend getan hat. Wichtig zu wissen ist nur: der Hauptcharakter ist ein Hermaphrodit, halb Mann, halb Frau. Das ist eines von der Fundamente der Serie. Mashiro zweifelt an seiner Identität, sucht nach Antworten. Dabei ist ihm nicht sehr behilflich, dass sowohl ein Mann, Sou, als auch eine Frau, Kureha, sich in ihn verliebt haben. Das eigentliche Mysterium der Serie aber, ist das kontinuierliche Verschwinden der Schüler an Mashiros Schule.

Trotz seiner Selbstzweifel ist er eine Beziehung mit Kureha eingegangen. Doch schon im ersten Band wird klar, dass Mashiro für sie eher geschwisterliche Gefühle hegt. Er selbst möchte als Mann erscheinen, weil er auch so erzogen wurde. Die Serie strotzt nur so von witzigen Dialogen und ungewollter Komik. Was bei solchen Geschichten meist nur öde und schnulzig erscheint macht hier meistens echt Laune, bezogen auf manche unglaubliche Offensichtlichkeiten und Charakterzüge der einzelnen Figuren. Auch sehr unterhaltsam ist hier das genretypische Liebesdreieck, da die Gefühle der Charaktere zu einander ja fern von jeglicher normalen sexuellen Orientierung sind. In einem Gespräch zwischen Sou und Kureha kommt das sehr deutlich und unterhaltsam zum Vorschein. D

ie Traumsequenzen, die mir im ersten Band so positiv aufgefallen sind, erscheinen hier leider etwas ausdruckslos und fahl. Ich hoffe, dass diese Szenen in den nächsten Bänden wieder so atmosphärisch werden.

Kritikpunkte sind also gegeben, wie schon im ersten Band fallen manche Augenblicke dem männlichen Leser eher als stupide und schnulzig auf (Liebesdreieck, Selbstzweifel), und der Zeichenstil ist doch sehr der Autorin entsprechend, Kulleraugen, Knabenhafte Statur aller Männer, etc.… Letztendlich bin ich doch sehr gespannt, wie sich die Geschichte noch entwickelt, und in dem Sinne enttäuscht hat mich der Band auch nicht, also gebe ich 8/10.

Air TPB 1:

Air ist eine Serie des Vertigo-Verlags, geschaffen von Autorin G. Wilow Wilson und dem türkischen Artisten M.K Perker. Miteinander schuf dieses Kreativteam 2007 bereits die Graphic Novel Cairo, erschienen im selben Verlag. Diesen Comic habe ich mir aufgrund des systematischen Lobs Holzauges geholt. Und bereut habe ich es nicht.

Die Protagonistin von Air ist die höhenängstliche Flugassistentin Blythe. Ein ziemliches Paradoxon also. Angestellt ist sie bei der Fluglinie Cleerfleet. Mit Blythe hat die Serie einen sehr interessanten Hauptcharakter. Gewieft, mutig und reaktiv. Ihr Leben scheint ein ziemliches Durcheinander zu sein. In diesem ersten Sammelband erfährt man nichts über ihr Privatleben. Im Laufe der Geschichte verliebt sie sich jedoch in den mysteriösen Zayn.

I

Im Comic wird ein heikles Thema angesprochen: Die Post 9/11 Flugphobie der amerikanischen Gesellschaft, verkörpert durch die Organisation „Ethesian Front“, welche skrupellos in der Verfolgung ihrer Ziele sind. Hat die Serie anfangs einen realistischen Ansatz, driftet sie immer mehr ins fantastische ab, ohne ebendiesen realistischen Ansatz zu verlieren.

Was Blythe in diesen wenigen Ausgaben erlebt ist unglaublich. Die Serie geht rasant von Statten, ruhige Momente sucht man hier vergebens. Vor allem bietet das Ganze eine Menge Spaß. Die Serie birgt meines Erachtens enormes Potenzial, weswegen ich sie unterstützen möchte und auf die Hefte umsteige. Man erfährt von Intrigen um ein verschwundenes Land, reist nach Indien und nach Mexiko, erlebt coole Kämpfe und vor allem tolle Charaktere.

Das Artwork von Perker ist sehr ansehnlich, seine Cover absolut fantastisch. Mit 10$ für 5 US-Ausgaben ist das erste Trade auch relativ günstig, ich möchte jedem nahelegen, dieses anzutesten. Gelobt wurde die Serie bereits von diversen Ikonen der Comicbranche wie Neil Gaiman, Jason Aaron oder Brian Azzarello. 8,5/10

Spotlight on: Frank 1&2

Frank ist wiener Underground-Comic Projekt von Christian Schreiner und Erik R. Andara. Vertrieben wird dieses laut persönlicher Aussage in Österreich und in Deutschland. Erstanden habe ich es bei einer Signierstunde, aber es ist auch auf der Homepage bestellbar. (VERWEIS: http://www.frankcomic.at/FRANKCOMIC/Verkauf.html) Die Story hat einen überraschenden, düsteren Unterton. Sie spielt irgendwie in den 50ern in New York. Der Plot ist sehr klischeehaft: Ein Detektiv, Frank, wird von einer mysteriösen Frau angeheuert, brisante Fotos von ihrem Ehemann und einer Anderen zu schießen, damit sie die Scheidung einreichen kann. Auf einmal findet sich Frank in Angelegenheiten wieder, in die er nie gelangen wollte. Auf einmal wird des Mordes verdächtigt, kommt in eine Anstalt. Gegen Ende wird das Ganze etwas abgefahrener, löst sich von dieser gewöhnlichen Detektivgeschichte und bekommt einen mysteriösen Unterton. Leider fühlte sich das Heft bis dato etwas ziellos an, weswegen 6,5/10 meiner Meinung nach durchaus angebracht sind, jedoch steckt in diesem Projekt enorm viel Potenzial.

Ab dem zweiten Heft gibt es einen kleinen Qualitätssprung. Liegt es daran, dass es sich liest, als würde man die Halluzinationen eines Geisteskranken miterleben? Oder dass nun die Story auch einen mythologischen Hauch bekommt? Jedenfalls fühlt es sich nicht so gewöhnlich an wie das erste. Richtig voran kommt die Geschichte nicht, aber es herrscht eine psychedelische Atmosphäre. Als zum Schluss Verbindungen zu persischen und südamerikanischen Sagen zum Vorschein kommen, wird es ja überhaupt sehr spannend. Ob man dieses Ende als Cliffhanger bezeichnen kann ist mir nicht wirklich klar, aber es lässt voller Vorfreude auf das dritte Heft hinblicken, welches Ende 2009 erscheint. Für dieses Heft 8/10 Der Zeichenstil von Erik K. Andara trägt maßgeblich zur dunklen Atmosphäre der auf 4 Hefte angelegten Serie mit, er kann auch Franks Wahnsinn sehr gut umsetzen. Leider sind die Inks etwas schlecht gesetzt, jedoch passt S/W zum Comic mehr als gut.

Eine witzige Parallele zwischen Air und Frank: In beiden kommt die aztekische Gottheit Quetzalcoatl vor, und da ich die Comics ungefähr zeitgleich gelesen habe, fand ich das ganz amüsant.

Neuigkeiten auf der Blog Front

Posted in Allgemeines on Juni 6, 2009 by Lorenz

Ich hab mich ein bisschen mit Widgets herumgespielt, jetzt könnt ihr recht die neuesten Kommentare und Tweets begutachten. Desweiteren sehr ihr die Top 5 Beiträge. Hier seht ihr, was die Leute im Moment interessiert.

Was weiters recht interessant ist, seitdem ich wieder blogge und die Front nicht nur meinen Mitbloggern Vision und Kid Savage überlasse, gibt es ein plus von 800% in den Lesezahlen. Ich finde das erstaunlich, freue mich aber darüber. Anscheinend kommt Holzauges Comiclounge (seis der Podcast, seis der Blog) sehr gut an, was mich bestärkt weiter zu machen.

傷 von Otsuichi

Posted in Allgemeines, Manga, Review on Juni 4, 2009 by Lorenz

Es gibt Momente in meinem Leben als Comicfan, wo ich ganz froh bin, dass ich mich schon einigermaßen in den Gefilden in denen ich schwimme auskenne. Manchmal möchte ich aber auch gerne weiter hinausschwimmen, etwas neues kennenlernen und dann einfach nur staunen über das alles, was es auf dieser Welt gibt und einem komplett fremd ist. So ein Erlebnis hatte ich vor kurzem bei 傷 (Kizu/Wunde) von Otsuichi und Kiyohara Hiro.

Kurz zum Inhalt: Wir erleben die Geschichte von zwei Grundschülern. Der eine, die Hauptperson Keigo, wurde von seinen Vater misshandelt und von seiner Mutter allein gelassen. Der andere, Asato, wurde ebenfalls von seiner Mutter allein gelassen. Die beiden verhalten sich aufgrund des Schicksalsschlag komplett anders. Der eine wird agressiv, der andere komplett still.
Ein furchtbares Schicksal, dass beide ertragen müssen. Asato hat aber noch eine andere Last zu tragen. Er kann Wunden aufnehmen und muss sie dann selber ertragen. Er wird somit zu einem Helfer und befreit viele Menschen von der Last eine Wunde zu tragen. Diese Wunde übernimmt er, er muss sie ertragen. Trotzdem bleibt Asato ein stiller Junge, der versucht oft zu lächeln. Keigo hingegen hegt wahnsinnig viel Groll gegen seinen Vater, der im Sterben liegt. Da Asato auch auch die Kraft besitzt Wunden auf andere Menschen zu übertragen, will Keigo, dass die Wunden auf seinen Vater übertragen werden. Jedoch zeigt sich, dass nur die Fähigkeit etwas zu tun einem noch nicht die Kraft gibt tatsächlich die Fähigkeit auszunutzen. Asato trägt die Wunden und Narben lieber als sie jemanden anderen zu übertragen. Selbst den schrecklichsten Menschen kann er diese Bürde nicht auferlegen.
Am Ende erleben wir einen Moment, der einem hoffen lässt, dass alles besser wird.

Eines vorweg 傷 bringt einem keine Unterhaltung, er lässt einem über die vielen kleinen Grausamkeiten nachdenken, die wir alle tagtäglich durchmachen. Das macht ihn trotzdem zu einem so guten Manga. Wir befinden uns wieder im Seinen Genre, diesmal aber auf einem ganz anderen Terrain als die Urasawa Mangas. Im Gegensatz zu Urasawa haben wir es hier mit einem viel spirituelleren Stoff zutun. Aber das macht den Manga so interessant. Wir wandeln auf diesen schmalen Grad von Realismus und Phantasie und man hat keinen Moment das Gefühl, dass der Manga unrealistisch ist. Im Gegenteil, stellenweise glaubt man, dass ein Junge, der die Wunden von anderen aufnehmen kann, etwas ganz natürliches ist.

KIZU ist bei EMA erschienen und kostet 6,50€/6,70€

Comic der Woche #33 Nova #25

Posted in Comic der Woche, Marvel, Podcast on Juni 4, 2009 by Lorenz

hier gehts zum Podcast

0:00 Begrüßung und Spoilerwarnung
1:22 Nova #25 war der beste Comic in dieser Woche
4:19 Neuer Autor bei JSA
6:16 Amazing Spider-Man #595 American Son beginnt
8:54 Back to Brooklyn #5 ist brutal und furchtbar
10:00 Wolverine #72 war von der Story her ein bisschen langweilig

alte Comics

11:35 Battle of the Cowl war gezwungen

Mangas

14:15 Kagen no Tsuki von Ay Yazawa ist super
16:05 Claymore Band 6 ist richtig gut
17:25 Monster Band 1 von Naoki Urasawa ist super
18:22 Pluto Band 3 ist auch super, weil es wohl Naoki Urasawa ist

18:45 Holzauge soll mehr Blogeinträge schreiben, dass wird er auch tun
20:10 folgt mir bei Twitter
20:45 Kommentare für die Blogeinträge bitte auf meinen Blog

Feedback

21:45 Kid Savage hat sich Air Trade geholt
22:14 Vision glaubt das GA&BC nichts für ihn ist
23:19 Tyler Durden ist entsetzt, dass mir das TEC Artwork nicht gefällt
25:30 donnblack liest Bleach

Lesegewohnheiten

Posted in Allgemeines, Meinung on Juni 3, 2009 by Lorenz

Wie sich Lesegewohnheiten doch ändern. Als ich wieder begonnen habe Comics zu lesen, Ende 2005, wollte ich keine Mangas mehr lesen, US-Comics haben mir es damals angetan. Gelesen habe ich damals so ziemlich alles, was mir in die Finger kam und mich begeistern konnte. Das war damals schon ziemlich viel. Ende 2005 war ich auch noch nicht auf die Originale umgestiegen, also hab ich alles auf deutsch gelesen.
Relativ schnell habe ich mich dazu entschlossen die Originale zu lesen. Damals noch gemischt. Einiges blieb deutsch, einiges wurde englisch. Das es dadurch in manchen Serien sehr seltsam wurde.In Spider-Man, welches auf deutsch blieb war gerade der Einstieg von Spidey zu den NA, bei den NA, welche ich auf englisch gelesen habe war Spidey schon Monate dabei.
Deswegen bin ich dann bald auf reine US-Comics umgestiegen und bereut habe ich es nicht mehr. Klar die Nachworte von Steve Kups usw. fehlen mir heute noch, dafür habe ich doch das Gefühl stärker bei der Quelle zu sitzen.
Der Großteil der Hefte, die damals gelesen wurden waren Marvel Hefte. Kaum DC und praktisch keine Indies. Das eine lag daran, dass gerade die Infinite Crisis im Gange war und ich bei One Year Later einsteigen wollte, das andere hat mich einfach nicht interessiert.
So wurde es immer mehr DC, immer mehr Marvel und Indies blieben gleich. Das ging dann so, bis Marvel die Secret Invasion herausbrachte (wir machen jetzt einen 2-jährigen Zeitsprung ins Jahr 2008. 2007 ist Comictechnisch für mich praktisch nichts passiert, da ich im Real Life recht viel zutun hatte) Anfangs war ich noch richtig begeistert. Alles wollte ich lesen und ich hab mich so richtig gefreut, wie das MU danach aussehen wird. Sehr schnell musste ich leider eines feststellen. Die Serie die ich gelesen habe, waren meistens nicht am höchsten Niveau, die Hauptserie dümpelte dahin und irgendwie war ich doch sehr enttäuscht wie das ganze so weiterging. Das dann Marvel auch noch ankündigte, die meisten Serien meines Abos auf 3,99$ zu erhöhen und gleichzeitig der Comicpreis wieder in die Höhe ging (von 0,8ct auf 1€) lies mich dann eines beschließen: Das Abo muss entschlackt werden.
Also wurde einmal alle 3,99€ Hefte gekündigt und das was mich interessierte bekam eine Galgenfrist. Wenn es sich also nicht erfangen würde, dann würden sie rausfliegen. Viele Serien schafften dies nicht und flogen deshalb raus.
Übrig blieben viele DC Hefte, die Marvel Hefte waren wirklich auf einen harten Kern geschmolzen. Dieser ist jedoch sehr solide und wird schwerlich rausfliegen. DC hatte die Final Crisis, die mir extrem Spaß gemacht hat, aber auch hier werden früher oder später die Preise erhöht und so richtig gut sind viele Serie auch nicht mehr.
Aus dem Grund bekam ich im Dezember 2008 einfach so richtig Unlust gegenüber den US-Serien. Also hab ich mich einfach mal im Comicshop umgesehen, was es noch so gibt. Mein erster Blick fiel auf die Franco Belgischen BDs, Problem war der sehr hohe Preis. Ich kann mir auf Dauer keine BDs leisten. Also kam ich dann zur Mangaecke, die keine Mangaecke mehr war, sondern eine Mangawand.
Ich nahm mir ein paar Mangas mit und habe sie begonnen zu verschlingen. Comiclesen hat mir wieder so richtig Spaß gemacht und so hab ich mir immer mehr und mehr gekauft. Mangas waren bis zu meinem 15. Geburtstag meine Leidenschaft. Ich hab nur Mangas gelesen und mich dort aber auch richtig gut ausgekannt. Dann hat mich das Interesse verlassen. Jetzt war es wieder da, gleichzeitig auch für alle andere Arten von Comics.
Gleichzeitig mit Mangas hab ich mich auch mehr mit Indies beschäftigt, ebenfalls eine gute Entscheidung, auch wenn ich die eher in Tradeform als in Heftform lese.