Death Note 11#


von Tsugumi Ohba (Autor), und Takeshi Obata (Zeichner).

Zu Death Note habe ich schon einiges geschrieben, so langsam nähert sich die Geschichte dem Ende. Die letzten Bände waren eher durchschnittlich, konnten mich nicht so recht überzeugen. Besonders die Wendung, die das Ganze in Band 9 nahm.

Und leider ist auch dieser Band eher langweilig. Es wird auf das Finale hingearbeitet. Es passiert also nicht sonderlich viel. Wie von der Serie gewohnt gibt es wieder diverse, ellenlange Katz-und-Maus Gespräche, die so und so immer aufs Selbe hinauslaufen. Sich zu erinnern, wer was von wem weiß, ist manchmal gar nicht mal so leicht, da dies inzwischen schon ziemlich verwirrend ist.

Wie soll ich diesen Band beschreiben? Ich würde sagen, der Fokus liegt einfach auf Dialoge, Unterstellungen und Vermutungen. Moment, tat dass die Serie nicht an und für sich schon? Stimmt, aber in den früheren Bänden geschah zumindest etwas.

Vor dem großen Finale wirkt Death Note ziemlich gestreckt, der ausgewechselte Cast nervt, was an ihren kleinen, sporadischen Auftritten und ihrer Einfältigkeit liegt. Dass dieser Gut gegen Böse Aspekt angesprochen wird, kam mir eher lächerlich vor, da dies ohnehin schon offensichtlich war. Auch die dichte Atmosphäre ist nicht mehr vorhanden.

Zeichnerisch ist Death Note seit der 1# konstant grandios, Obatas feiner, sauberer Stil ist sehr ansehnlich.

Noch der letzte Band und ich bin durch. Schade, die Serie hatte großes Potenzial. 6/10 (+1 für Obata)

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