Austrofrenchies kleines Comic-Review 1#


Ich werde ab heute öfters mal etwas im Blog schreiben. Wer ich bin? Ich bin Austrofrenchie a.k.a Kid Savage aus dem Paniniforum. Ich bin ein Landsmann Holzauges, wir gehen in den selben Comicshop (obwohl ich andere auch besuche- egal). Ich bin 12 Jahre alt, ich liebe Comics über alles. Diese Woche gabs für mich 4 kleine Floppies. Über die habe ich jetzt ein paar Reszensionen verfasst, ich hoffe, es gefällt euch. Wenns euch interessiert: Meine Lieblingsserien sind Batman, The Walking Dead, Y The Last Man, usw…

G.I Joe 0#: A New Beginning:

Dieses Heft beinhaltet drei Kurzgeschichten, die als Prolog für die drei neuen G.I Joe Serien von IDW. Diese sind: G.I Joe, die normale Ongoing, die den Weg des neuen G.I Joe Teams schildert, G.I Joe: Origins, die, soweit ich das verstanden habe, die Geschichte vom G.I Joe Duke erzählt und zu guter letzt G.I Joe: Cobra, die die Reaktion des Teams auf einen neuen Gegner, Cobra, verfolgt. So haben wir hier je 6-Seitige Stories, von verschiedenen Kreativteams, die als Wegweiser dienen. Die Idee ist nett, der niedrige Preis von 1$ ist hier angemessen und fair. Solche Aktionen zum Start einer neuen Serie sind immer gut.

Den Anfang macht das normale G.I Joe. Gleich zu Beginn erleben wir wie das G.I Joe-Kommando einen Auftrag an der türkischen Küste ausführt. Sehr viel erfährt man hier nicht über das Team. Man kennt nun den Namen der neuen Bedrohung: Cobra. Ein recht guter Auftakt für eine Serie, aus der sich noch viel entwickeln kann.

Als nächstes wird der Grundstein für die Origins-Serie gelegt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man dazu noch nicht viel sagen. Die Vernehmung des neuen Rekruten Duke ist spannend inszeniert, zumal wir nicht wissen, wer genau G.I Joes Arbeitgeber sind. Wie es scheint die US-Regierung. Doch wer genau, bleibt ungewiss. Ich freue mich auf das Release des ersten Heftes Ende Februar.

Und zum Schluss noch G.I Joe: Cobra. Was ich davon halten soll, ist mir unklar, die Mini-Serie werde ich mir jedoch näher ansehen. Also insgesamt drei durchschnittlich bis gute Geschichten. Das meiste Potenzial birgt wohl die G.I Joe Ongoing. Hier weiß man zumindest in etwa, was für Geschichten man in Zukunft erwarten kann, spannende Spionage-Geschichten mit einem gewissen Action-Touch. Eine willkommene Abwechslung zu Superhelden. Das Artwork ist bei dreien recht ordentlich. Die Fans stellen die Fans wohl an G.I Joe: Origins, und zwar deshalb, weil hier Joe-Veteran Larry Hama am Werk ist. Er hatte der Marvel-Serie in den Achtzigern zu ihrem Ruhm verholfen. Das Artwork bleibt konstant auf dem selben Niveau, also eigentlich ganz in Ordnung. Ich würde dieser Issue provisorisch 6/10 geben. Ich bleibe gespannt im Hinblick auf die Fortsetzung. Nett fand ich hier den kleinen Zusatz am Ende, die kleinen Beschreibungen der Figuren waren recht nützlich um sie erstmals auseinanderhalten zu können.

G.I Joe 1#:

Und hier wird die Intrige weitergesponnen, die in der 0# ihren Anfang hatte. Anscheinend haben die Joes nur wenige Erinnerungen an ihr früheres Leben, soweit man das dem Gespräch Anfang zwischen Duke und Bro entnehmen kann. Das ist nicht besonders innovativ, was dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch tut. Im Gegenteil. Die weibliche G.I Joe Scarlett ist mir schon jetzt recht sympathisch. In einer amüsanten Szene im Haus eines bulgarischen Waffenhändlers treten hier zwei unbekannte Personen auf, die sich einen kurzen Schusswechsel gönnen und rasch wieder verschwinden. Die kurzweilige Action und der charmante Wortwitz bauen hier richtig Spannung auf. Zur guten Stimmung trägt auch das Artwork von Robert Atkins bei, das gut zur Serie passt. Loben muss ich mir hier auch das Cover, in meinem Fall das B-Variant. Diese Ausgabe hat mich im großen und ganzem recht gut zu unterhalten gewusst, deswegen vergebe ich hier 7,5/10. In der Preview zur nächsten Ausgabe sehen wir das Bild einer geheimnisvollen Frau, die anscheinend den Namen Baroness trägt.

G.I Joe 2#:

Und das letzte Heft. Da ist sie, diese Baroness. Man sieht, wie sie sich in das Anwesen irgendwelcher schottischen Feinde der G.I Joes, die das Kommando heimlich ausspionieren. Die Idee des „trojanischen Pferdes“ in Form einer Maschine, die in der ersten Ausgabe aus dem Wrack eines versunkenen Schiffes geborgen wurde. Es gibt erste Unstimmigkeiten im Team der Joes, einer von ihnen stirbt anscheinend. Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, der Lust auf mehr macht. Viel mehr kann man hier nicht schreiben. Auch hier vergebe ich 7,5/10 Das war es also; mein G.I Joe Abenteuer. Die Hefte fand ich alle in Ordnung. Nach dem Lesen war ich jedoch noch nicht ganz zufrieden. Da passiert noch zu wenig. Zwar für die ersten zwei Ausgaben nicht verwunderlich, doch da hätte man mehr herausholen können. Richtig hohe Erwartungen habe ich im Hinblick auf Origins, selbst wenn das Artwork im Preview nicht so außerordentlich viel hergemacht hat. Cobra erwarte ich recht belanglos, doch auch da bin ich für alles Offen. Wie schon erwähnt sind die Cover sehr ansehnlich. Doch auch hier lauert sie, die 4$ Falle. In diesem Fall schaue ich mir bei allen dreien die ersten Ausgaben an und entscheide mich dann, ob ich nicht doch auf die Trades umsteige.

Gelesen und für gut befunden:

Batman 686: Als Batman: R.I.P-Unwissender erschließt sich mir das ganze nicht ganz. Was ich weiß: Beide Arten des Ableben Bruces haben mir gefallen, die letzte war allerdings sehr unwahrscheinlich. Wenn ich das richtig deute, kriegt Bruce Wayne das alles mit, obwohl man ihn im Sarg liegen sieht. Die Parade der Batman-Schurken fand ich sehr unterhaltsam, sehr schön wird das ganze von Andy Kubert zu Papier gebracht. Ich freue mich auf das Finale. Da ich nicht alles begriffen habe, gibt es hier keine hohe Note, 6,5/10 sind meines Erachtens angemessen.

So das waren meine ersten Reviews für den Blog. Ich freue mich über Kritik.

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